Das Tabakskollegium Berlin

6. Berliner Pipeshow und Pfeifenspektakel 2007

Wappen Home zurück

 

6. Berliner Pipeshow und Pfeifenspektakel 23.-25.11. 2007

Besucht auch die "Extra Homepage zum Pfeifenfest"

........................................................

Nach dem Spektakel -

ein Resüme

...............................................................................

Bericht auf der Seite des VDP (Quelle)

Bild: Kurt Eggemann im Gespräch mit den Mecklenburgern vom Pfeifenstammtisch Sommerstorf, das Bild stammt von Georg Pohl

6. Berliner Pfeifenspektakel 23. - 25. November 2007

Bereits zum sechsten Male wurde das Berliner Pfeifenspektakel von den Mitgliedern des Berliner Tabakskollegiums organisiert. Es findet alljährlich am letzten Wochenende im November statt. Neben einzelnen herausragenden Fachhändlern aus Berlin und dem gesamten Bundesgebiet lädt das Tabakskollegium Berlin in jedem Jahr ausgesuchte Pfeifenmacher ein, sich im Rahmen des Berliner Pfeifenspektakels zu präsentieren. Hier erhalten nicht nur namhafte Pfeifenmacher sondern auch "Berufsanfänger" eine Chance sich zu präsentieren.

m Freitag gab es einen Kennenlernabend im Restaurant Elsenstein an dem es recht familiär zuging. Eines der Ziele des Pfeifenspektakels ist der integrative Gedanke, der hier intensiv gepflegt wurde. Am Samstag und Sonntag fand eine ganztägige Pfeifenausstellung von Pfeifenmachern, Sammlern, Händlern und Herstellern statt. Sogar aus Dänemark waren interessierte Pfeifenfreunde nach Berlin gereist, um sich persönlich einen Eindruck von der Show zu verschaffen.

Am Samstagmittag fand der 3. Berlin-Cup im Langsamrauchen statt. Standesgemäß belegte der Präsident des Verbandes Deutscher Pfeifenraucher - Kurt Eggemann - den ersten Platz mit einer Zeit von 1:03:00. Mit 0:44:33 erreichte Wolfgang Richter vom Tabakskollegium Sommerstorf den zweiten Platz. Dritter wurde Georg Pohl (0:42:50), der für Köln an den Start ging. Platz vier ging an das Sommerstorfer  Tabakskollegium (Klaus-Peter Kozian 0:40:40) und den fünften Platz belegte Jörg Stäbert (0:38:30) vom gastgebenden Tabakskollegium Berlin. Bei den Mannschaften ergab sich die Rangfolge: Erster Kölner Pfeifenclub, Tabakskollegium Sommertorf sowie Tabakskollegium Berlin.

Im Anschluss an den Wettkampf wurde der Pfeifenmacher Rainer Barbi mit der Berliner Kollegiumspfeife 2007 als Pfeifenmacher, für seine Leistungen zur Bewahrung und Entwicklung der Pfeifenkultur sowie als Mensch, der sich einmischt, geehrt. Diese Auszeichnung soll künftig regelmäßig anlässlich des Berliner Pfeifenspektakels verliehen werden. Weitere Einzelheiten zum Pfeifenspektakel finden sich auf der entsprechenden Homepage. Einen launigen Bericht über die Teilnahme an diesem Event hat Georg Pohl verfasst. Viel Spaß bei der Lektüre!

PS/Berichtigung: Das Spektakel findet nicht unbedingt am letzten Novemberwochenende statt, sondern am Wochenende vor dem ersten Advent, so auch 2008

..................................................................................

Nils Thomsen meint persönlich, nicht im Namen des TKB:

Die Schaffung einer Ehrung für verdienstvolle Leute der Pfeifengemeinde wurde allgemein sehr gut aufgenommen. Die Auswahl der Person Rainer Barbi wurde mit langem Applaus und Einverständnis, auch von ausserhalb, quittiert. Wir werden diese Tradition weiterführen respektive diese Aktion zur Tradition machen, die nicht nur Pfeifenmacher, sondern überhaupt engagierte Leute "um die Pfeife" betrifft. Gut auch, dass wir uns da nicht reinreden lassen werden.

Das Kennelernetreffen am Freitag abends und das konzentrierte Spektakel am Samstag mit langem gemütlichen Beisammensein sind wohl besser als noch der Sonntag hintendran. Gut, darüber sollten wir reden.

Das persönliche und begrenzte Einladen von gut zusammenpassenden Ausstellern ist vernünftig, es sollten auch nicht zu viele sein. So ist die Geschichte freundlich und der einzelne Aussteller hat etwas eher seine Fahrtkosten 'raus...

Beim nächsten Mal sollte am Tag selbst ein anderer den organisatorischen Hut aufhaben, so dass ich mich besser um meinen eigenen Stand kümmern kann... oder einer übernimmt den Stand, wie auch immer.. oder beides :-))))

Da wir hier über Kultur und Genuss reden, ist die geschaffene Umgebung sehr wichtig, die muss unbedingt von der Prämisse her freundlich sein, nur dann ist Genuss und Lebensfreude möglich. Wir sollten also weiterhin viel Obacht geben, dass wir diese Prämisse nicht zugunsten guter Umsätze aus dem Auge verlieren. Durch geschickte Auswahl der Aussteller und verbesserte Publizierung muss natürlich der Einzelne gern wieder kommen wollen - nun, wir haben in diesem Jahr wegen der Fürth-Streitigkeiten (die wir allerdings nur am Rande und meistens durch Dritte überhaupt wahrgenommen haben) auf gleichzeitige Werbung verzichtet, um nicht dem Verdacht der Torpedierung dieser Veranstaltung ausgesetzt zu werden... die möglicherweise allerdings selbst als Torpedo gedacht gewesen sein könnte und sich dann nach Meinung einiger selbst torpediert hat,wie auch immer, nun, kümmern wir uns nicht weiter darum, sondern orientieren wir uns weiterhin positiv ("FÜR" ETWAS) und nicht negativ ("GEGEN" ETWAS)...

Wir sollten uns auch weiterhin so wie gehabt überhaupt nicht auf irgendwelche Streitereien oder irgendwelches Konkurrenzgelaber einlassen, sondern uns ganz klar für EINE Spitzenshow der deutschen und anderer Pfeifenmacher im Jahr und viele Shows regional darum herum engagieren, die sich dieser EINEN, der zentralen Show, zB Rheinbach, unterordnen und von dort selbstredend befruchtet werden und natürlich ihrerseits unterstützend tätig sind. Wir hier in Berlin orientieren uns eher in der Anlage und im Prinzip (nicht von der Grösse her) an Peter Heinrichs "Smokersnight" , die wirklich für jeden Pfeifenraucher etwas zu bieten hat und seit Jahren eine sehr gelobte Kontinuität hat. Wir Berliner sind so gesehen eher als regionale Veranstaltung zu sehen, die mithilft, die EINE Zentralveranstaltung der Spitzenpfeifenmacher zu propagieren. Dazu kommt, dass wir natürlich gern die Pfeifenfreunde des Verbandes sehen wollen und insofern ohnehin Brücken zwischen den verschiedenen Interessengruppen der Pfeifenfreunde schlagen wollen. Wie auch immer, jedenfalls wollen wir die Spitze und auch die Breite bitte nicht vergessen. Denkt immer daran, ohne Volkswagen gibt es keine Ferraris und ohne Formel-1 keine Weiterentwicklung der Golfs... Ideal in meinen Augen wäre jedoch, jährlich Folgendes zu unternehmen:A. Ein Spitzenpfeifenmachertreffen mit Gästen, B. eine breite "Smokersnight" mit allem drumherum wie Whisky, Wein, Tabak, Herstellern aller Coleur, Händler usw.usf., C. eine in der Pfeifenraucheröffentlichkeit wahrgenommene und gut besuchte Deutsche Meisterschaft im Langsamrauchen . In bestimmten Abständen könnten diese drei relativ eigenständigen Arten von Pfeifenfreundestreffen ja vielleicht zusammen stattfinden ? Nein ? Warum nicht ? Vielleicht doch ? Schaun wir mal... und drumherum gut plazierte, zuarbeitende regionale Veranstaltungen der 3 Arten... Nein ? Wieder nicht ? Warum nicht ? Weil die Grosskopfeten sich nicht einig werden und ihre Scharen gegeneinanderjagen ? Oder doch ? Schaun wir mal...

Der Tagesordnungspunkt "Obdachlosenweihnachtstafel" ist nicht zentral, aber er sollte ein wesentlicher Bestandteil des Spektakels bleiben. Das karitative Element wird ohnehin gesamtgesellschaftlich immer wichtiger, nun, und wir sollten etwas ohne Wasserkopf tun, denn 500er Mercedes fahrende Chefs einschlägiger Organisationen sind (mir jedenfalls) UNERTRÄGLICH... die Wahrheit ist immer konkret.

Es ist schön, zu beobachten, wie der Pfeifen-Freundeskreis des Tabakskollegiums sich engagiert und wie der Grad an Eigendynamik insgesamt langsam steigt. Aber Vorsicht: Wir müssen unserer Präambel des Berliner Tabakskollegiums treu bleiben, denn wenn es keinen Spass macht, lassen wir es lieber....Insofern ist damit für mich und mein persönliches Engagement ein wesentlicher Rahmen gesetzt

Zitat:

Wir wollen einfach gelegentlich in Ruhe unter Freunden zusammenkommen und etwas mit Genuss, Lebensfreude und angenehmer Kommunikation unternehmen und dabei unser Pfeifchen rauchen.

P U N K T.

............................................................................................

Pressebericht aus (Quelle) "Smokersnews.de"

Berliner Spektakel mit der Pfeifenmacher-Elite und vielen Tabakpfeifen-Liebhabern
Verleihung des Preises „Berliner Kollegiumspfeife“ an Rainer Barbi

Auszeichnung angenommenPfeifenliebhaber aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland sind am vergangenen Wochenende der Einladung des Tabakkollegiums Berlin in die Bundeshauptstadt gefolgt, um sich beim 6. Berliner Pfeifenspektakel zu treffen. Der Verein und Fachhändler Nils Thomsen warteten mit einem umfangreichen Programm und einer attraktiven Aussteller-Liste auf.

Einer der Höhepunkte des gemütlichen Wochenendes unter Gleichgesinnten war die Verleihung des Preises „Berliner Kollegiumspfeife“. Mit der Ehrung, die in diesem Jahr zum ersten Mal vorgenommen wurde, will das Tabakkollegium Berlin ab sofort Personen ehren, die sich um das Pfeiferauchen und seinen Erhalt verdient gemacht haben. Als ersten Preisträger wählte der Verein den deutschen Pfeifenmacher Rainer Barbi, weil er nicht nur „ein exzellenter Pfeifenmacher mit höchsten Qualitätsansprüchen“ sei, sondern auch, weil er sich mit hohem Engagement für den „Erhalt und die Weiterentwicklung der Kultur des Pfeiferauchens“ einsetze, hieß es in der Laudatio. Dabei habe Rainer Barbi „sich stets eingemischt, Flagge gezeigt und gegen Intoleranz Stellung bezogen.“
Rückblickend zeigte sich Fachhändler Nils Thomsen sehr zufrieden mit der Veranstaltung, die er als Beitrag zum Erhalt des Pfeiferauchens verstanden wissen will und die „nicht gegen irgendetwas gerichtet ist“, stellte das Berliner Original klar.

Die Stimmung unter Besuchern und Ausstellern sei gleichermaßen positiv und entspannt gewesen. „Da wir hier über Kultur und Genuss reden, ist die geschaffene Umgebung sehr wichtig“, betont Thomsen. „Die muss unbedingt von der Prämisse her freundlich sein, nur dann ist Genuss und Lebensfreude möglich. Wir sollten also weiterhin viel Obacht geben, dass wir diese Prämisse nicht zugunsten guter Umsätze aus dem Auge verlieren.“ Ihm gehe es nicht darum, eine Pipeshow zu veranstalten, die in Konkurrenz zu einer anderen Show trete. Nils Thomsen möchte ein regionales Angebot machen und dies etablieren.

„Wir hier in Berlin orientieren uns eher in der Anlage und im Prinzip (nicht von der Größe her) an Peter Heinrichs "Smokersnight" , die wirklich für jeden Pfeifenraucher etwas zu bieten hat und seit Jahren eine sehr gelobte Kontinuität hat“, stellt Thomsen klar.
Weitere Höhepunkte des 6. Berliner Pfeifenspektakels waren der Wettbewerb im Langsamrauchen und der überraschende, weil unangemeldete Besuch der dänischen Pfeifenmacherin Nanna Ivarsson.

-------------------------------------------------------------

Pressebericht aus (Quelle) "Smokersnews.de"

Berliner Tabakkollegium und die Smoking Rebels
Ersten Rebellen in Berlin gesichtet

Wie berichtet ,trafen sich am vergangenen Wochenende Pfeifenmacher und Tabakpfeifen-Fans beim 6. Berliner Pfeifenspektakel. Der Pfeifenmacher des Jahres 2007 und Berliner Fachhändler Nils Thomsen hatte ein attraktives Programm mit einer imposanten Teilnehmer- und Aussteller-Liste präsentiert.

Und wie auch schon verbreitet: Einer der Höhepunkte war die Verleihung des neu geschaffenen Preises der „Berliner Kollegiumspfeife“. Als ersten Preisträger wählte man den deutschen Pfeifenmacher Rainer Barbi.

Und dazu gab es eine stimmungsvolle Ehrung. Mit Barbi und Thomsen. Und Nils Thomsen zeigte deutlich Flagge und präsentierte sich im nagelneuen T-Shirt der Aktion Smoking Rebels (siehe auf dem Foto).

Die Aktion der Smoking Rebels kommt in Fahrt und hat ein erstes prominentes Testimonial in der Öffentlichkeit.

-------------------------------------------------------------------

Mail von Rainer Barbi

Hi Nils,

erst einmal meinen herzlichen und lieben Dank für Eure Einladung. Es war mir ein Vergnügen, Euch Berliner treffen zu dürfen. Daher meine ganz lieben Grüße an Euren Club.Nein, es war toll, und ich bin froh, dabei gewesen zu sein. Ihr seid Menschen, die liebevoll und verständnissbereit miteinander umgehen. Und Du hast dir wirklich den A.... aufgerissen. Mein Kompliment. Pass nur auf, dass du dich nicht verschleisst.Noch einmal meinen Dank an Euch. Und meine Grüße an alle Berliner Jungs. Und vor allen Dingen an Dirk, eine Laudatio, die mir fast die Tränen in die Augen gespült hat.

Rainer

-----

Kurzantwort NilsT auf das Zitat: "Ihr seid Menschen, die liebevoll und verständnissbereit miteinander umgehen"

Hi Rainer, nun, so ist das halt unter Männern. Es ging ganz genau D A R U M :-)) Und ganz genau DARUM laden wir eben manche Leute nicht ein... die KAPIEREN ES EINFACH NICHT...

-----------------------------------------------------------------

Mailauszug vom Präsidenten des "Deutschen Pfeifenraucherverbandes" :

Hallo Nils,

viele Grüße aus Kölle, es war ein prima Pfeifen-Spektakel-Wochenende in
Berlin. Ziel erreicht: Pfeife ganz langsam geraucht, neue Freunde
gewonnen. Der Gewinn des 3. Berlin Cups im Pfeife Langsamrauchen und der tolle
Preis hierfür, eine Pfeife von und aus den Händen des Pfeifenmachers des
Jahres 2007, Niels Thomsen zu erhalten, ehrt mich sehr.Vielen Dank.Nils, für heute alles Gute, erhol Dich gut nach den Strapazen des Wochenendes,mit vielen Grüßen, einem GUT RAUCH un de qualmende Pief in de Schnüß

Kurt Eggemann
1. Kölner Pfeifenclub
"De Pief es uss" gegr. 1979

------------------------------------------------------------------------

Irgendwo geistert herum, wir wären 11 Mann gewesen, nun, habe dazu was in Welt-der-Pfeifen gepostet (übrigens eines der Foren mit Umgangsformen)

Zitat:

bin zu faul zum Scannen der Besucherliste mit 58 Leutchen... es gab 2007 absolut andere Anliegen:

A. Rainer ist zu ehrender Mittelpunkt, er freut sich wirklich und fühlt sich als PRIVATMANN (und nicht als ausgebeuteter Besuchermagnet und Kunstfigur) wohl. - erfüllt
B. Die Besucher fühlen sich wohl und messen gerade der Umgebungswärme einen hohen Stellenwert bei und werten die hoch. -erfüllt
C. Die Aussteller passen zusammen, sie verkaufen mehr als anderswo, wo sie zusammen mit vielen anderen Ausstellern sind - erfüllt
D. Es kommen erkleckliche Spenden zusammen - erfüllt
E. Es werden Planungen für 2008 und auch im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften 2009 in Berlin vorangetrieben - erfüllt
F. es ist tatsächlich humorvoll und individuell - erfüllt
G. Es werden Verbindungenn zwischen verschiedenen Gruppen angeregt und gefördert, die da z.B. sind: Im Verband Organisierte , Internetszene, nicht Organisierte , Hersteller, Händler, Macher, Jung und Alt, Ost und West - erfüllt
H. Es wird ein aussagekräftiges und ansprechendes mediales Bild publiziert - erfüllt
I. Wir geben Qualität den Vorrang vor Quantität - erfüllt
J. Wir streiten uns im Vorfeld nicht öffentlich herum und machen auch im Nachgang nichts weiter als das, was wir selbst wollen - zunächst mal erfüllt :-))
K. wir sichern uns langfristig die Unterstützung der Verbände, Hersteller, Händler, Industrie, User - es geht voran, alle Zusagen wurden eingehalten, kein Streit um irgendwelche Dinge - erfüllt
L. wir grenzen uns von aus unserer Sicht schädlichen Tendenzen konsequent ab -erfüllt
M. wir nehmen also im Interesse der genannten Punkte weniger als erwartete Besucher billigend in Kauf - leider auch erfüllt :-)))))

Zitatende gruss NilsT

--------------------------------------------------------

Mail von Einar (Idskov-Pipes)

Dear Nils! Yes, we are still friends!! Believe it or not! (he he)! It was a very nice show in all ways, and a lot of nice people everywhere. Great to read and see reviews from the show the best regards to you Nils, all the others and Eric, and the staff of Elsenstein, and Mike for making the great latakia blend !

smørebrød to all..... !!!

we will keep in touch
Einar

-----------------------------------------------------------

Zuschrift von Bernd

Am vergangenen Wochenende hatte ich ( wie so viele andere ) Gelegenheit, am 6. Berliner Pfeifenspektakel teilzunehmen.

Nils Thomsen und das Berliner Tabakskollegium, zu dem ich auch gehöre, haben die Veranstaltung vorbereitet und sie sicher zu einem Erlebnis für alle Beteiligten werden lassen.

Für mich persönlich war die Anwesenheit von Rainer Barbi und der Dänin Nana Iversson der unbestrittene Höhepunkt der Veranstaltung, ohne die anderen Präsentationen damit zurücksetzen zu wollen. Rainer Barbi hielt einen herzerfrischenden Vortrag zur �Knolle�, der Basis jeder guten Pfeife.

Der Präsident des Deutschen Pfeifenraucherverbandes besuchte die Veranstaltung. Vertreten war auch die Berliner Firma Planta durch ihren Mischmeister.

Das 6. Berliner Pfeifenspektakel war für mich ein Ereignis, das unbedingt seine Fortsetzung finden sollte, denn für mich ist Pfeife rauchen Entspannung, ein Teil meiner Lebensfreude und gleichzeitig eine Möglichkeit, Kommunikation zu anregenden Themen führen zu können.

In diesem Sinne werde ich die Veranstaltungen des Tabakkollegiums im kommenden Jahr gern mit vorbereiten, denn im Jahre 2009 wollen wir in Berlin die Deutschen Meisterschaften im Langsam rauchen organisieren und durchführen.

------------------------------------------------------------

Zuschrift von Georg Pohl (Forum Tabakskollegium "Artikel")

Man könnte sagen, ich habe es einigermaßen überlebt. Wobei einiges schon ans Mystische grenzt� Obwohl ich nicht gerade wenig geraucht habe, hatte ich am Ende mehr Tabak als vorher, obwohl ich bereits mit etlichen Pfeifen anreiste,hatte ich am Ende mehr als vorher, obwohl ich mit einer wohl gefüllten Geldbörse anreiste � nein das gehört hier nicht hin. Wer mich kennt, weiß, dass ich eher zierlich, fast filigran gebaut bin, dass ich eher zurückhaltend bin und fast wie ein Einsiedler lebe. Aber hier stürzte ich mich zum letzten entschlossen ins Gewühl. Aber der Reihe nach�

Es begann ungefähr im Januar. Ich saß mit meiner Holden beim Frühstück und war dabei, mir den Rest des Jahres zu versauen: �Im November fahre ich zum Pfeifenspektakel nach Berlin�, war meine kurze Ansage zwischen zwei Bissen. Ein unschuldiger Satz, aber genug Zündstoff um eine ganze Regierung zu stürzen. Und ich bin nicht einmal eine Regierung, nicht einmal ein kleines bisschen.

�Der Herr fährt also nach Berlin! Und was mache ich?�
�Du könntest ja mitkommen��
�Bist du wahnsinnig! Was soll ich denn in Berlin?�
�Wie wäre es denn mit Shoppen � da gibt es sehr nette Boutiquen, Schuhgeschäfte�� � Erfahrene Ehemänner wissen: das war ein Fehler? Mann soll nie, niemals, Das Wort �Schuhgeschäft� beim Frühstück ins Gespräch bringen�

* Im Februar stellt meine Frau fest, dass sie keine vernünftigen Stiefel mehr hat.
* Im März sind ihre Stiefeletten durchgelaufen
* Im April verlegt sie unwiderruflich ihre Abendschuhe
* Im Mai schlage ich vor zu Hause zu bleiben � es wird abgelehnt
* Im Juni stellt sie fest, dass sie quasi überhaupt keine Schuhe mehr hat
*Im Juli liest sie mir aus der Zeitung vor, dass im November in Berlin die neue Schuhmode vorgestellt wird.
* Im August beginne ich von Schuhen alp zu träumen.
* Im September finde ich einen versteckten Katalog mit den neusten und teuersten Schuhmodellen. � Er wird heimlich Garten verbrannt
* Im Oktober beginnt meine Frau ihre �alten� Schuhe auszumustern. �Ich brauche doch Platz, wenn wir aus Berlin zurückkommen.�
* Am 20 November schenken Freunde ihr eine Eintrittskarte für den 24.11. zu einem bekannten Varieté. Sie braucht ein neues Abendkleid und sagt Berlin ab. Welche ein unvorstellbarer, glücklicher Zufall! � Leider geht der Preis für die Karte von meinem Pfeifenbudget ab.

Freitags nachmittags erreiche ich nach einer erfrischender kurzen Fahrt die Bundes­hauptstadt. Zusammen mit tausenden von anderen liebenswerten Autofahrern. Im Hotel eingecheckt... ein nettes Zimmer � bei uns zu Hause nimmt man so was als Loch für einen Dübel; aber für mich reicht es aus. Durch den Feierabendverkehr � in Berlin ist immer Feierabend � schlage ich mich durch zur Elsenstraße und finde einen sehr nett gelegenen Parkplatz.

Dort finde ich einige Mitglieder des Tabakkollegiums in einer hoch theoretischen Diskussion: �Ist die Pfeife vor der Nase oder ist die Nase hinter der Pfeife?� Man hat sich festgebissen, kommt nicht mehr weiter und wartet auf meinen salomonischen Richterspruch. Ich löse das Dilemma in einem klassisch-dialektischen Ansatz: �Die Frage ist falsch gestellt, da sie immer vom Standpunkt des Rauchers ausgeht. Meine Frau beispielsweise würde sagen �die Pfeife ist hinter der Pfeife�.

Nachdem solcherart die dringendsten Weltprobleme gelöst waren, ging es zwecks Auffüllung des Körpervolumens in den �Elsenstein�. Natürlich wurden nur alkoholfreie Getränke gereicht und das Gesprächsniveau bewegte sich auf einer Ebene, wo ein Herr Hawkins Probleme gehabt hätte zu folgen: �Die Rauchringe des Jupiter� oder �Wer Spiralnebel raucht, hat einen Urknall�.

Während wir solcherart beschäftigt waren, stellte eine mobile Diagnosetruppe fest, dass zwei meinen Autoreifen unter starkem Profilbefall litten, was nur durch eine sofortige Notschlachtung behoben werden konnte � die Berliner Spezialisten erledigten dies sauber, umgehend und professionell. Noch einmal an dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank an die unbekannten Wohltäter; wenn wir uns mal treffen, werde ich mich zu revanchieren wissen.

Für den zweiten Tag gab es gleich eine Reihe von Highlights:

Das Langsamrauchen um den Berlin-Cup: obwohl sich das Kölner Team alle Mühe gab, die anderen waren einfach schneller. Wir müssen ab jetzt mit der Schande leben, noch langamer zu sein als die Berliner...

Rainer Barbi wurde für seine Arbeit mit der Berliner Kollegiumspfeife geehrt, was ihn aber nicht davon abhielt, einen Vortrag (�Vom Knöllchen zu Knolle�) zu halten. Wobei er allerdings immer wieder von den Zwischenrufen eines gewissen Herrn Frank unterbrochen wurde.

Das dritte Highlight war... es gab keine Schuhe (gut dass meine Frau zu Hause geblieben war). Nur um sie zu trösten, ließ ich mir ein paar Pfeifen einpacken.

Es stellte sich heraus, dass Planta demnächst über ein bekanntes elektronisches Auktionshaus im Internet vertreibt; jedenfalls hatte man schon eine Mich-Seite oder einen Mich-Stand aufgebaut. Natürlich ging der Spieltrieb mit mit durch und ich ließ mir einen Tabak nach meinen Vorstellungen �michen�. Leider war der Sauerbraten-Extrakt aus, so dass ich im nachhinein nur sagen kann: der Geschmack war fast getroffen.

Dringende Gattenpflichten riefen mich am Sonntag bereits früh in Richtung Heimal, so dass ich von dem dritten Tag nicht mehr viel � eigentlich gar nichts � mitbekam.

Trotzdem mein Dank an Nils und das Tabakkollegium: ein wundervolles Wochenende bei Freunden, ohne Hektik und Stress. Nicht zu perfekt organisiert. Alles drin, alles dran. Die gute Stimmung ließ machte deutlich, dass Berlin eine � wenn auch kleine � Abteilung innerhalb des preußischen Rheinlands ist. Spätestens 2009 sind wir wieder da!

Lott jonn
Georg

-------------------------------------------------------------------

 

Was meint Ihr ? ( über die vollständige oder teilweise oder nicht stattfindende Veröffentlichung entscheiden wir im TKB )

 

 

 

nach oben

 


© Nils Thomsen 2007