Das Tabakskollegium Berlin

EM und DM im Langsamrauchen 2008 in Würselen

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Eine wunderbare Veranstaltung in Würselen - die Deutsche und Europäische Meisterschaft im Langsamrauchen 04./05.10. 2008 - darum hier ganz vorn ein grosses "Dankeschön" an die Veranstalter vom VDP, das war super !

Beginnen möchte ich den Artikel mit Respekt. Respekt vor der Arbeit der Veranstalter unter Leitung des Präsidenten unter Mithilfe vieler Verbands-und Klubfreunde des VDP, speziell des Präsidiums und der Würselener Langsamraucher-Sportskanonen... Das Ganze fand unter guten und professionell gemanagten Umfeldbedingungen statt, wozu u.a. Fa. Heinrichs verantwortlich zeichnete.

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Für die Langsamraucher geschrieben : Blues "Slowsmoking"

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Kommen wir nun zum kleinen Stimmungsbericht der Teilnehmer des TKB, denn auf deren Seite sind wir ja hier :-) :

Zunächst einmal ein grosses Lob an Erik: Er hatte von uns Wettkampfraucher-Herren aus Berlin die beste Zeit und liess sogar den gesetzten ostdeutschen Favoriten Jurek aus Wriezen ( 00:22:29) weit hinter sich (Allerdings hatten die Wriezener noch andere Geheimwaffen und stellten im Einzel-Herren und Mannschaft-Herren jeweils den zweiten Platz) !! Erik belegte in der DM Platz 21, immerhin waren es 74 Teilnehmer, in der EM Platz 124 von 320 Teilnehmern.., Lob auch an Robin, der seine erste Meisterschaft mit Bravour gemeistert hat. hier nun unsere Plätze:

00:58:47 ----- Platz DM 21 (EM124) ----- Erik Thomsen ----- Berliner Tabakskollegium

00:51:46 ----- Platz DM 28 (EM147) ----- Nils Thomsen ----- Berliner Tabakskollegium

00:36:06 ----- Platz DM 49 (EM235) ----- Robin Rudra ------ Berliner Tabakskollegium

Mannschaftswertung: Platz 14 von 18 Mannschaften ( das muss besser werden ! )

Wahrscheinlich hat sich der Erik durch seine Wasserpfeife an lange Rauchzeiten gewöhnt - denn das Ergebnis kam ohne grösseres Training, nach einer Nachtfahrt und einem Tag Pfeifenmesse zustande... Jedenfalls könnt Ihr Euch ja denken, dass hier ein stolzer Vater schreibt... Erik hat eben seine eigene Art, den Generationenkonflikt zu lösen :-)

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Ein allgemeiner Bericht folgt am Ende des Bildteils, dann folgen einige Verweise auf Artikel anderer Homepages und einige Text-Übernahmen

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Nun einige Bilder, Texte kommen noch :-)

Wir kamen am Samstag früh gegen 7.00 Uhr an, es begrüsste uns ein Opel...

... dessen Fahrerin uns den Parkplatz der Wettkampfstätte zeigte, wir durften auch ohne Ausweis parken :-)

Dort waren schon die Verpflegungszelte aufgebaut

Peter Heinrichs war mit dem Kleinwagen gekommen, der Umwelt zuliebe :-)

Türschild

Pssssst - noch ist keiner da - die Snack- und Bierbar

Psssst - die Bühne

Preise über Preise ...

Erster Preis Deutsche Meisterschaft - gern gestiftet für den Sieger

... ... der sich sehr darüber gefreut hat (siehe weiter unten)

der riesige Saal

Der fleissige Wachmann liess mich wenigstens fotografieren ( und auf's Klo :-) )

Bilder von der Pfeifenausstellung, früh am Morgen

Dann ging die Ausstellung los...

Unser Stand

Die Gäste kommen...

Jetzt ist es kurz vor dem Wettkampf, da müssen die werten Herren und DAmen schnell noch mal, es herrschte ein totaler Andrang im Kellerklo :-))

Einmarsch der Gladiatoren

Kurz vor dem Start

Und jetzt - ab geht der Peter !

Der fleissige Hausmeister - unentwegt auf Achse, alles klappte wunderbar

Oft ungenannt - der Techniker

Der Vorstand tagt noch ein wenig...

hier mein Wettkampfset kurz vor dem Startschuss

Erik, der das gesamte TKB und die halbe Wriezener Mannschaft besiegte :-)

Vorfreude bei den Dänen

Die Damen vom Haaler Klub - fleissig, fleissig !!

Familie Heinrichs - Kompliment für das Umfeld der Meisterschaften, perfekt !

Siegerzeit und neuer Weltrekord

Da ist der Vorstand platt !

Die Einzel-Europameister

Die Mannschafts-Europameister

die deutschen Damenmeister

Der deutsche Meister mit Siegerpreispfeife

die deutschen Einzelmeister

Hier nun die Siegermannschaften der Deutschen Meisterschaft (Bilder:smokersnews.de/ Gernot Zerwas)

1. Platz : Rauchklub Grossschwarzenlohe 3:58:39 Stunden

2. Platz : Dan Pipe Club Wriezen 3:06:58 Stunden

3. Platz : PC Gemütlichkeit Neuengamme 3:03:32 Stunden

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Allgemeiner (subjektiver) Bericht zur Veranstalung mit Rahmenprogramm

1. Hinter der gelungenen Veranstaltung stand eine langfristige und perfekte Organisation seitens des Rauchklubs Haal und des Präsidiums des Verbandes. Auffällig war die grosse Freundlichkeit der Klubfreunde aus Würselen, die immer präsent waren und durch ihre Vernetzung mit den anderen Vereinen der Stadt auch gutwillige Helfer fanden, die letztendlich diesen Teil der Vorbereitung mit wirklich anständigem Ergebnis abschlossen. Mir persönlich sei noch ein Wort zu Kurt Eggemann, dem Präsidenten des VDP, gestattet: Kurt ist ein nervenstarker Pragmatiker, der integrativ und geradeaus die Dinge managt und souverän seine Sache macht. Das ist wirklich ein (zudem noch humorvoller) Glücksfall für diesen Teil der Szene. Der älteste Pfeifenklub Deutschlands, der als Ausrichter fungierte, machte seinem Namen wirklich alle Ehre. Es war ausserdem rührend, wie der Senior der Truppe, Sportfreund Milcher, von den Klubfreunden geehrt wurde. So gelang es, eine freundliche Umgebung zu schaffen und dann einen schönen Tag für alle Teilnehmer zu organisieren. Ich möchte auch nicht vergessen, die immer ungenanten Helfer zu erwähnen, die als Hausmeister, Techniker oder Wachmann fungierten (deshalb auch mal per Foto im Bericht) und auch nicht die vielen Schiedsrichter, die einfach alle zusammen eine gute Arbeit leisteten. Fazit: Klasse ! Zu den Nebenbei-Erscheinungen gehörte noch, dass vielfältige Beziehungen zu den anderen Landesverbänden geknüpft wurden, die vielleicht im nächsten Jahr zum Berlin-Cup erscheinen, der parallel neben der DM am 5./6. September 2009 in der Hauptstadt ausgetragen wird. Jedenfalls haben Kurt, der VDP und der Klub aus Würselen die Massstäbe ziemlich hoch gehängt, wir werden uns aber Mühe geben, versprochen.

2. Grundsätzlich handelte es sich bei der Meisterschaft um eine freundliche, bodenständige Veranstaltung mit professioneller Vorbereitung und professionell-kommerziellem Umfeld. Am ersten Tag (am Tag vor der eigentlichen Meisterschaft, Tag der Pipeshow) war der Tag der Sammler und Pfeifenfreunde ausserhalb der eigentlichen Pfeifenklubszene, die aus dem Kundenkreis der Sponsoren und aus der Internetszene usw. stammten. Die wurden fündig, allerdings ist eben wie auch woanders auf anderen Pipeshows diese Klientel im Prinzip bekannt und tritt in relativ geringer Menge auf. Es fehlten allerdings diesmal grundsätzlich die Esotheriker mit den Jesuslatschen und der einen Dunhill-Estate im Mund, was recht angenehm war, zumal Verkäufe an diese Jungs ja eher selten sind und die gern gegebenen Ratschläge dieser Wissenden einem meistens ebenfalls am Arsch vorbeigehen, nun ja... Es war trotzdem relativ voll, was sicher auch an der gut vorfinanzierten Werbung lag. Am zweiten Tag trafen dann die Damen und Herren der Wettkampfraucher ein, die einer eher bodenständigen Klientel angehören. Nun war es richtig voll, ich denke, es waren so um die 500-600 Menschen nacheinander versammelt, so dass neben den wirklich netten und relaxten Gesprächen die eine oder andere Pfeife über den Tisch ging. Abgerechnet wurde übrigens zu den normalen Händlerkonditionen des Veranstalters, was sofort am Abend des zweiten Tages problemlos organisiert wurde. Nun gab es natürlich bei der Masse der ausgestellten und zum Verkauf angebotenen Pfeifen einige Probleme mit der Übersicht der werten Kundschaft, so dass einige Tische am Abend des zweiten Tages so aussahen wie am Morgen des ersten... Ein selbsternannter "Highgrader" meinte nun, es läge daran, dass "die eben keine Ahnung von Pfeifen haben", eine etwas zu kurz geschossene und arrogante Analyse... Ich kann die jedenfalls weder für den ersten noch zweiten Tag so bejahen (der "Highgrader" wird sich bestätigt sehen :-))))))))))) )

3. Die teilnehmenden Firmen und Importeure/Grosshändler hatten eine gute Gelegenheit, mit allen Klientelgruppen ins Gespräch zu kommen und übrigens über den Veranstalter auch Produkte sofort regulär zu vermarkten. Mir fielen einige originelle Pfeifen am Kopp-Stand auf, neben Wallenstein hatte auch Olli Kopp selbst einige Entwürfe zu verantworten... Richtig romantisch war der Stand von Altmeister Molina (hoffentlich richtig jetzt) mit seinen Klötzen, Wurzeln und Pfeifen. Es gab aber noch viel mehr zu sehen, das wird sicher in anderen Berichten noch Erwähnung finden, da ich selbst was zu tun hatte und nicht den ganzen Tag Recherchen machen konnte :-). Ich hatte noch ein nettes Gespräch mit einem Bildreporter, der als Nichtraucher eher zufällig für die Veranstaltung abgestellt wurde und sehr angenehm überrascht war über die Freundlichkeit, den Sachverstand und die nette Skurrilität der ganzen Angelegenheit. Jedenfalls scheint er uns unseren Spass ziemlich tolerant zu gönnen...

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Links und Übernahme anderer Artikel

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Bilder auf der Seite des polnischen Verbandes

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Bericht auf der Seite des Ostdeutschen Pfeifenraucherverbandes

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Ergebnisliste usw. auf der Original-HP des Rauchklubs Haal

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Lesen Sie auch: Artikel auf der Seite des VDP

Grußwort des Präsidenten des VDP, Kurt Eggemann zur 15. Europameisterschaft und 36. Deutschen Meisterschaft im 
Pfeife-Langsamrauchen. 



Liebe Pfeifenraucherinnen, liebe Pfeifenraucher, sehr geehrte Damen und Herren,

der Verband Deutscher Pfeifenraucher VDP und die ihm angeschlossenen Pfeifenraucher-Clubs, freuen sich sehr darüber, mit dem Rauchclub Würselen-Haal, dem ältesten Rauchclub der Welt von 1876, die Freunde zu haben, welche ein europaweit so begehrtes wie anspruchsvolles Pfeifen-Raucher-Event sehr gerne und engagiert in Würselen ausrichten wollten. Diesem Wunsch hatte der CIPC-Vorstand mit den beisitzenden Ländervertretern schon 2004 in Kopenhagen entsprochen.

Nun findet nach 1978 und 1988 zum dritten Male die Europameisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen in Deutschland statt. In den damaligen Zeiten war noch niemand im World Wide Web vertreten und die Planungen der Veranstalter waren bestimmt eine mühevolle Aufgabe, heute würde so etwas gar nicht mehr funktionieren und so ist es auch heute, dank den neuen Informationstechniken, dem ältesten Rauchclub der Welt von 1876 möglich, allen Anfragen Europa - ja sogar weltweit- ausführliche Auskunft zu dieser Europameisterschaft zu erteilen und trotzdem in Ruhe eine gute Pfeife zu qualmen. Das Interesse vieler Pfeifenraucher und Pfeifenraucherinnen aus aller Welt am Wettkampfrauchen und der Pfeifen-Ausstellung war/ist beeindruckend.

Der Verband Deutscher Pfeifenraucher wünscht dem Rauchclub Würselen-Haal, mit seinem Präsidenten Arnold Milcher an der Spitze, seinen Vorstandskollegen, Clubmitgliedern, Gönnern und Freunden einen sehr guten und friedlichen Verlauf dieser Wettkampfveranstaltung und allen Teilnehmern, Teilnehmerinnen und den neuen Champignons schon jetzt, ein „ GUT RAUCH“.

„In Freundschaft einen sehr guten Tabak aus einer sehr guten Tabak-Pfeife zu rauchen“.

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Würselen - ein erfahrener Veranstalter hatte alles im Griff

Insgesamt 321 Teilnehmer hatten sich für die Europameisterschaft angemeldet. Weitere 40 Teilnehmer rauchten nur bei der zeitgleich ausgerichteten Deutschen Meisterschaft. Der älteste Rauchclub der Welt, der Rauchclub Haal von 1876, der schon zahlreiche nationale Wettbewerbe organisiert hatte, war am 5. Oktober Gastgeber der 15. Europameisterschaft im Pfeifelangzeitrauchen. So war es nicht überraschend, dass die Organisation dieser Veranstaltung den hohen Ansprüchen an eine internationale Meisterschaft gerecht wurde.

Bereits am Vorabend hatte der Rauchclub Haal zum traditionellen Galadinner geladen. Bei gutem Essen und guten Getränken wurde so manche Pfeife genossen und internationale Kontakte gepflegt. Dazu spielte eine Band zum Tanz auf.

Mit Tabakspflanzen und getrockneten Tabakblättern war der Festsaal passend zum Anlass geschmückt worden. Kurt Eggemann, Präsident des VDP, hatte die Gelegenheit, einen besonders tiefen Zug aus der Pfeife zu nehmen.

Pipeshow am 04. und 05.10. im Rahmen der Europameisterschaft

Zahlreiche in- und ausländische Aussteller, darunter auch namhafte Pfeifenmacher, präsentierten den Teilnehmern und Besuchern alles rund um das Thema Rauchen, wobei natürlich der Genuss der Pfeife im Vordergrund stand.

Die Auswahl war riesig und so mancher Pfeifenfreund verlor erst sein Herz und dann sein Geld an einem der zahlreichen Ausstellungsstände. Von der günstigen Einsteigerpfeife bis in zur mehrere tausend Euro teuren Designerpfeife reichte das Spektrum. Eine derartig große Auswahl sucht man sonst lange. Vom Kantel für den Hobbypfeifenmacher über Tabake, Filtersysteme bis hin zu Humidoren und Pfeifenschränken erstreckte sich das Angebot. Und das rege Interesse zeigte auch: Trotz immer zahlreich werdender Rauchverbote in Deutschland und dem europäischen Ausland bleibt der Pfeifenraucher ein Genießer und damit seiner Passion treu. Zeitweilig herrschte ein dichtes Gedränge an den Tischen mit den begehrten Schönheiten (hier sind ausnahmsweise einmal die Pfeifen und nicht die Damen gemeint).

Die Firma Pfeifen Heinrichs aus Köln, die gerade erst ihr 100-jähriges Bestehen feiern konnte, hatte aufgrund weit reichender Kontakte in der Szene erheblichen Anteil am Gelingen der Pipeshow.

Natürlich war auch der ausrichtende Verein "Rauchclub Haal von 1876" mit einem eigenen Stand vertreten, an dem Erinnerungsstücke an diese nicht alltägliche Veranstaltung angeboten wurden.

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Artikelübernahme aus www.smokersnews.de

Der Europameister im Pfeife-Langsamrauchen kommt aus Italien: Gianfranco Ruscalla siegte
Endkampf mit dem dänischen Team-Kapitän und dann Weltrekord aufgestellt
Der Europameister(gz) Die 15. Europameisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen endete am gestrigen Sonntag in Würselen bei Aachen mit einem Favoritensieg und einem neuen Fabelweltrekord.

In einem packenden Finish, das alle die noch im Saal sein durften begeisterte setzte sich Titelverteidiger Gianfranco Ruscalla (49) aus Italien gegen den Kapitän des dänischen Teams, Rudi Kirbo, durch und wurde erneut Europameister. Als der seine Pfeife ausklopfte und der Applaus aufbrandete, riss der Italiener nur kurz einen Arm als Siegeszeichen in die Höhe. Sogleich galt aber seine volle Aufmerksamkeit wieder seiner Pfeife – da war die Drei-Stunden-Marke gerade seit zwei Minuten überschritten. Wenig später schien für Ruscalla der Kampf zu beginnen. Er ließ das Glimmen in seiner Aldo-Morellig-Wettkampfpfeife keine Sekunde mehr aus den Augen, außer um kurz den Resten des Sunday's Fantasy das ein oder andere Rauchwölkchen zu entlocken.

Als die Uhr dann drei Stunden und zehn Minuten zeigte, machte die Möglichkeit eines neuen Weltrekordes die Runde. Der alte Rekord lag bei drei Stunden 18 Minuten und 15 Sekunden, aufgestellt von Ruscalla selbst. Aber er schien zu zweifeln, ob er sich selbst übertreffen könne an diesem Tag in Würselen. Zweimal blickte er auf und schaute seinem kleinen Publikum in die Gesichter, verzog erschöpft die Miene und streckte die malträtierte Zung raus, als wolle er sie mal eben lüften. Dann war er aber wieder ganz konzentriert und machte weiter.

Die Mitglieder des organisierenden Rauchclubs Haal fieberten indessen, ob „ihre“ Europameisterschaft mit einem neuen Weltrekord gekrönt würde. Verbissen rang der Italiener seiner Pfeife Qualmwölkchen für Rauchkringelchen ab, während die Zeit verrann. Nachdem die Rekordmarke geknackt war, orientierte sich Ruscalla immer wieder auf seinem Handy, das die Zeit mitstoppte, wo er aktuell stehe. Nach drei Stunden und 33 Minuten knallte er seinen hölzernen Wettkampfstopfer laut krachend auf den Tisch, sprang auf und jubelte. Die Uhr zeigte genau drei Stunden 33 Minuten und sechs Sekunden.
Nach den ersten Gratulationen wiegelte der sympatische Italiener, der seit 1983 bei Wettkämpfen raucht, ab, dass dieser Fabelrekord ein Rekord für die Ewigkeit sei. „Nein, nein“, sagte er. „Es gibt so viele gut Raucher. Das haben wir auch heute hier gesehen“, meinte er lachend. Und nach seinem Erfolgsrezept gefragt lachte er nur: „Da ist auch immer viel Glück mit im Spiel“.

Geert A.M. Derkse, der Präsident des Comite International des Pipe Clubs (CIPC), lobte Gianfranco Ruscalla bei der Siegerehrung als einen der „sportlichsten Pfeifenraucher“, die er überhaupt kenne. „Als er bei einer Meisterschaft vor einiger Zeit nicht siegte, war er der erste Gratulant beim neuen Meister“, sagte Derkse.

smokernews.de wird in den nächsten Tage noch weitere Berichte von der 15. Europameisterschaft im Pfeife Langsamrauchen bringen. Wir werden alle Ergebnisse, auch die der parallel ausgetragenen 36. Deutschen Meisterschaft nachliefern, sowie einen Bericht von der Pfeifen- und Genusspräsentation mit Verkaufsshow, die der Kölner Fachhändler Peter Heinrichs bei diesem außergewöhnlichen Event veranstaltet hat.

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Artikelübernahme aus www.smokersnews.de

Italiener Gianfranco Russalla ist neuer Weltmeister im Pfeife-Langsamrauchen und stellt in Würselen neuen Weltrekord auf
358 Teilnehmer aus 17 Nationen waren am Start
Großes Event mit einem großartigen Sieger(Erster Bericht, Montag 8.00 Uhr). Die Europameisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen 2008 war für den in Würselen beheimateten Ausrichter, den 1876 gegründeten ältesten Rauchclub der Welt und 83 Mitglieder starken „Rauchclub Haal“ ein echter Erfolg, und dies mit einem schier unglaublichen Ergebnis, welches in die Geschichte des Pfeife-Langsamrauchens eingehen wird. Ausgestattet mit je einer Wettbewerbspfeife, zwei Streichhölzer und drei Gramm Tabak gingen am Sonntag 358 Raucher an 45 Tische verteilt, mit je einem Schiedsrichter am Tisch, an den Start.

Nach 3:02 Stunden war nur noch Gianfranco Russcalla (49) an Tisch 41 im Wettbewerb, der amtierende Weltmeister war damit auch Europameister. Doch der Philosophielehrer aus Turin rauchte fleißig weiter. Nach 3:33:06 Stunden war „der Rekord für die Ewigkeit“ aufgestellt, wie die Mehrheit der „geschlagenen“ Wettstreiter dem Sieger attestierte.
Im Zusammenhang mit der vom Rauchclub Haal ausgerichteten EM, organsierte der Kölner Fachhändler Peter Heinrichs am Wochenende eine Ausstellung und Verkaufsveranstaltung zum Themenfeld „Pfeife“ (wie bereits in der Ankündigung vorgestellt).

Mehr zur EM und zum Pfeifen-Event in einem weiteren, ergänzenden Bericht.

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Artikelübernahme aus www.smokersnews.de

„European Championship 2008 in Pipesmoking“ – Internationaler Wettkampf, Pfeifenmesse und Genusstage

 

342 Teilnehmer aus 20 europäischen Ländern stehen auf der Anmeldeliste

 

Die WettkampfpfeifeAm 4. und 5. Oktober treffen sich die Damen und Herren der internationalen Elite der Pfeife-Langsamraucher in Würselen (Aachen) zur 15. Europameisterschaft der Disziplin Pfeife-Langsamrauchen. Bereist am Freitagabend um 19 Uhr beginnt das Spektakel mit einem Präsidents-Dinner (Zeitplan im aktuellen Artikel unter der Rubrik Events).

Wie aktuell vom Verband Deutscher Pfeifenraucher (VDP) mitgeteilt wurde, stehen zurzeit 320 Teilnehmer aus zwanzig Nationen auf der Teilnehmerliste. Der offizielle Wettbewerb, der Höhepunkt des Events, wird am 05. Oktober 2008 (Sonntag) ab 14 Uhr ausgetragen. Die Wettkampfpfeife „Aldo Morelli“ kommt aus dem Hause denicotea, Bergisch Gladbach, - gefertigt aus Plateau-Kandeln des besten Bruyéreholzes, nur gewachst, nicht lackiert, mit massivem 925 Silberring am Holm. Der Wettkampf-Tabak "Thomas Radford Sunday's Fantasie" von Pöschl-Tabak, Geisenhausen, ist den meisten Pfeifenfreunden vertraut. Beste, handverlesene Virginia-Tabake und hochwertiger, doppelt fermentierter Black Cavendish machen diese Kompositionaus. Eine ungewöhnliche Kombination von Granulat und Wild Cut sorgt für eine sehr lockere Mischung. Natürliche Frucht Aromen runden den Tabak zu einem harmonischen Geschmackserlebnis ab. Luxus-Qualität für höchste Ansprüche, sagt nicht nur der Anbieter.

Die gleichzeitig stattfindende Pfeifenmesse hat Peter Heinrichs, Köln, konzipiert, nachdem der Veranstalter des Internationalen Events an ihn herangetreten war. Peter Heinrichs: „Als ich auf die Möglichkeiten bezüglich einer Zusammenarbeit angesprochen wurde, habe ich deutlich gesagt, dass ich hier keine privaten Anbieter einbeziehen werde, sondern ausschließlich mit Lieferanten meines Unternehmens dieses Event bestücken werde. Dies betrifft auch die Pfeifenmacher. Wir haben somit einen Teil des Events, die Messeveranstaltung, komplett übernommen. Mit allen Chancen und Risiken. Wir vermieten keine Tische und verlangen auch keinen Eintritt. Dies wäre kontraproduktiv, schließlich wollen wir unsere Pfeifen,Tabake und Accessoires zeigen und verkaufen.“

Noch einmal Peter Heinrichs: „Ich denke, dass rund 500 Teilnehmer und Gäste zur EM nach Würselen kommen. Außerdem habe ich über mein Unternehmen circa 20.000 Kunden persönlich angeschrieben und auf die Veranstaltung hingewiesen. Ich glaube auch, dass aufgrund des breiten Angebotes von weiteren Genussartikeln nicht nur Pfeifenraucher am Wochenende kommen werden. Allen Besuchern, die an diesen beiden Tagen in die Halle kommen, werden wir auch unsere Pfeifen zeigen und dann wollen wir gemeinsam versuchen wieder einmal neue Freunde für das Pfeifenrauchen zu gewinnen.“

Zum Abschluss meinte Heinrichs: „Wir werden am Sonntagabend die Kassen schließen und dann kann ich mit Sicherheit sagen, ob das eine gute oder weniger gute Sache war. Am Sonntagmittag können wir ja schon einmal eine erste Hochrechnung machen, wenn smokersnews.de mit seinem Kamerateam vor Ort ist.“


Termine/ Zeitplan
15. Europameisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen

Freitag, 03.10.2008:
19.00 Uhr CIPC-Präsidents-Dinner

Samstag, 04.10.2008:
10.00 Uhr – 18.00 Uhr Registration, Pfeifen- und Tabakausstellung
09.00 Uhr CIPC Meeting
14.00 Uhr CIPC-Begrüßung Pfeifen-Ausstellung Aula des Gymnasiums,
Würselen, Klosterstraße 74
16.00 Uhr VDP Verbandstagung
19.00 Uhr Gala-Essen, Aula des Gymnasiums Würselen, Klosterstraße 74

Sonntag, 05.10.2008
10.00 Uhr bis 18.00 Uhr Pfeifen- und Tabakausstellung
10.00 Uhr- 13.00 Uhr Registration
14.00 Uhr Beginn der Meisterschaft
18.30 Uhr Siegerehrung

 


Peter Heinrichs-Konzept setzte markante Akzente im Umfeld der EM im Pfeife-Langsamrauchen

Verkaufsmesse mit breitem Angebot ein Erfolgserlebnis für Anbieter und Besucher

Reges Interesse in allen Gängen

(gz) Im Rahmen der 15. Europameisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen, die der Rauchclub Haal am vergangenen Wochenende in Würselen bei Aachen ausrichtete, hatte der Kölner Fachhändler Peter Heinrichs eine Verkaufsmesse organisiert, die alle in sie gesetzten Erwartungen übertraf. Denn Heinrichs wartete nicht nur mit internationalen Spitzenpfeifenmachern auf, sondern hatte auch etliche Newcomer eingeladen. Tabak, Cigarre und feine Spirituosen rundeten das Angebot ab.

Dass die dänischen Freehand-Künstler stark vertreten waren, versteht sich von selbst. Nicht zuletzt weil mit Peer Bilhäl ein skandinavischer Händler einen Stand auf der Pfeifenmesse hatte, der seit Jahren die internationale Sammlerszene mit hochkarätigen Einzelstücken versorgt. Auf seinem Tisch lagen Stücke der Pfeifenmacher-Legenden Bo Nordh, Sixten Ivarsson und Emil sowie Jess Chonowitch. Außerdem hatte er eine feine Auswahl an Pfeifen des deutschen Topmachers Cornelius Mänz sowie des dänischen Nachwuchsstars Peter Heding im Gepäck. Tischnachbar von Bilhäl war der dänische Freehand-Künstler Tom Eltang.

Auch die deutschen Macher der ersten Liga, Wolfgang Becker und Karl Joura waren nach Würselen gekommen, um ihre Präziosen zu präsentieren. Zusammen mit dem dänischen Highgrade-Macher Kurt Balleby bildeten sie quasi eine Phalanx einzigartiger Pfeifenkunst. In diese reihte sich der Saarländer Axel Reichert, mit seinen außergewöhnlichen Shapings nahtlos ein. Seine ungewöhnliche Formensprache sorgte unter den Sammlern für reichlich Diskussionsstoff. Ebenso wie die Stücke von Axel Glasner und Uwe Jopp. Beide deutschen Nachwuchsmacher sind bislang eher unbekannt und haben sich noch keinen Namen machen können. Uwe Jopp, der für seine extremen Bents mit bogengebohrten Holmen bekannt ist, diskutierte lange mit dem amerikanischen Großsammler Rick Newcombe. Da Wolfgang Becker sonntags seinen Tisch eigentlich nicht mehr brauchte, nachdem er nur noch eine Pfeife übrig hatte, durfte auch der Mönchengladbacher Nachwuchsmacher Jürgen Moritz seine Pfeifen ausstellen.

Am Stand der Firma Otto + Kopp, Offenbach, war der deutsche Macher Rainer Thilo Bindschädel mit seinen Stücken vertreten. Er sorgte vor allem mit seinen Freehands aus Mooreiche für Aufsehen. Auch die daneben liegenden Werke der Marke Wallenstein gaben reichlich Gesprächsstoff wegen ihres gewöhnungsbedürftigen Äußeren was Form und Oberfläche angeht. Ebenfalls im Gepäck der Offenbacher Pfeifenspezialisten war eine schöne Auswahl des japanischen Freehand-Machers Tsuge und des dänischen Pfeifenmachers Peder Jeppesen. Darüber hinaus zeigte Otto + Kopp ihr Sortiment an Peterson und Chacom-Pfeifen.

Bei Stanwell war mit Poul Winslow der nächste dänische Pfeifenmacher zu finden. Er hatte eine feine Auswahl seiner Unikate mitgebrachte und zeigte vor allem einige filterlose Modelle, die man in Deutschland nicht besonders von ihm kennt. Außerdem präsentierte Stanwell-Mann Markus Wirtz einige Messeneuheiten der Marken Stanwell, Butz Choquin und Dunhill, die er nach Deutschland importiert. Gleich nebenan zeigte die Firma Design Berlin ihre Serien- und Freehand-Pfeifen. Ebenfalls aus Berlin angereist war der Fachhändler und Pfeifenmacher Nils Thomsen mit seinen ungewöhnlichen Pfeifenkreationen. Die Firma Arcadia stellte die Marken Baldo Baldi, Radice, Ser Jacopo und Viprati vor.

Das Haus Gubbels war mit ihren Pfeifen der Marken Big Ben, Hilson und Porsche Design vertreten. Die Firma Hellmann zeigte, was Lorenzo und Don Stefano derzeit zu bieten haben. Denicotea (Bergisch-Gladbach), mit Firmenchef Wolfgang Diez an der Spitze, präsentierte erstmals Don-Carlos-Pfeifen im Sortiment, die neben „Marconi“-Humidoren feil geboten wurden. Zudem hatte Denicotea die Wettbewerbspfeife Aldo Morelli für die EM gesponsert. Jan Pipes und Idskov Pipes aus Dänemark versuchten sich mit ihren Auftritten in Deutschland bekannter zu machen. Für den nötigen Pfeifentabak sorgte die Firma Pöschl, die auch Tabak-Sponsor der Europameisterschaft war. Die Unternehmen Kohlhase & Kopp und 5TH Avenue versorgten die Cigarrenfreunde mit exquisitem Rauchgenuss.

Artikelübernahme aus smokersnews.de

Uli Schäfer (Pfeifenclub Puba) und Maria Kleeberger (Rauchclub Haal) waren die Sieger bei den 36. Deutschen Meisterschaften im Pfeife-Langsamrauchen

Mannschaftswettbewerbe gingen an Großschwarzenlohe (Männer) und Warstade (Damen)

Sieger im Männerwettbewerb(gz) Parallel zur 15. Europameisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen, die der Rauchclub Haal am vergangenen Wochenende in Würselen bei Aachen veranstaltete, wurden auch die 36. Deutschen Meisterschaften ausgetragen. Unter den 94 Teilnehmern stopften sich auch 20 Damen drei Gramm Sunday's Fantasy in ihre Aldo-Morelli-Wettkampfpfeifen. Bei den Herren war Uli Schäfer vom Pfeifenclub Puba mit der Zeit von einer Stunde 41 Minuten und 19 Sekunden siegreich. Platz zwei ging an Uwe Siebert, der damit bei seinem ersten Wettkampfrauchen gleich die deutsche Vizemeisterschaft für sich verbuchte. Platz drei ging an Heinrich Berschneider aus Großschwarzenlohe.

Bei den Damen siegte Maria Kleeberger vom gastgebenden Rauchclub Haal vor Elke Weber und Erna Buck, beide aus Warstade.

Den Mannschaftswettbewerb der Herren entschied der Rauchclub Großschwarzenlohe 1 vor der Mannschaft von Dan Pipe Club Wriezen sowie der des PC Gemütlichkeit Neuengamme. Bei den Damenmannschaften ging der Titel an das Team des RuK Warstade vor den Mannschaften des gastgebenden Rauchclubs Haal und des 1. Kölner Pfeifenclubs „de Pief es us“.

 

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Einige Pfeifen wechselten am ersten und zweiten Tag den Besitzer, wobei es mir eine Freude war, dem einen oder anderen Klubfreund oder Gast aus Übersee ein Pfeifchen geschenkweise zu überreichen...

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