Das Tabakskollegium Berlin

37. Deutsche Meisterschaft Langsamrauchen Berlin 2009

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37. Deutsche Meisterschaften / 5. Ostdeutsche Meisterschaften
im Pfeife-Langsamrauchen am 05.09.2009 in Berlin

 

Liebe Freunde, ich schreibe den Bericht hier auf dieser einen Seite und unterteile den wie folgt, so dass Ihr an Ort und Stelle springen könnt, während dessen Ihr musikalisch ein wenig über das Langsamrauchen erfahren könnt mit "Slow-Smoking" :

 

  1. Vorbereitungszeit
  2. Vortagszeit
  3. Ende der Eiszeit
  4. Panikzeit
  5. Vor-Wettkampfzeit
  6. Übergabe der "Goldenen Berliner Kollegiumspfeife" an Herrn Wolfgang Diez (Denicotea)
  7. Wettkampfzeit
  8. Nachlesezeit
  9. Ergebnislisten, Bilder, andere Berichte, Links
  10. Medienzeit
  11. DM/ODM-Gästebuch mit Meinungen der Beteiligten oder der Leser
  12. Sponsoren und Unterstützer
  13. Weiterführende Gedanken und Perspektive - eine Vision
  14. Die "Berliner Initiative - eine positive Vision des Berliner Tabakskollegiums"
  15. Auswerteklubabend mit Sabrina-Besuch und rollender Schatzkiste

 

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Vorbereitungszeit:

Seit einigen Monaten bereiten wir diesen Höhepunkt im Verbandsleben des Verbandes Deutscher Pfeifenraucher vor, der uns Berliner mit der Ausrichtung beauftragt hat. Einiges davon findet sich auf der Seite des Ostdeutschen Pfeifenraucherverbandes zum Thema Meisterschaften , ausgerichtet vom Berliner Tabakskollegium , nachzulesen auch dessen Forum

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In den letzten Monaten war natürlich viel an Vorbereitungsarbeit zu tun, Saal, Einladungen, Pfeifen, Verpflegung, Rückmeldungen, Preise, Tabak usw.usf.... Dank der Unterstützung durch den Vorstand des VDP als auch durch aktive Hilfe seitens der Sponsoren Planta, Denicotea und der Hilfe von Peter Heinrichs konnten wir die materielle Sicherstellung grundsätzlich sehr pünktlich abschliessen. Als eine Wettkampfstätte durch die Schlafmützigkeit eines Kulturbeauftragten ausfiel, kamen uns unsere guten Beziehungen zu den Wasserpfeifenfreunden samt riesiger Festsäle sehr zupass, mittlerweile ist alles im Lot.

Wir freuen uns auf über 38 Mannschaften aus der ganzen Bundesrepublik und darüber hinaus , die an den Deutschen Meisterschaften, den Ostdeutschen Meisterschaften sowie am TKB-Cup teilnehmen und sicherlich darüber hinaus in Berlin ein paar schöne Stunden verleben werden, was natürlich auch für die nichtrauchenden Gäste gilt.

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Zu Beginn unseres Pfeifenfestes werden wir die diesjährige "Goldene Kollegiumspfeife 2009" an den diesjährigen Preisträger übergeben.Wir freuen uns, dass die letztjährigen Preisträger Rainer Barbi und Peter Heinrichs die Pfeife mit uns gemeinsam übergeben werden. Aus einigen Vorschlägen wählten wir in diesem Jahr den Pfeifenfreund Wolfgang Diez aus, der als Person und mit Denicotea seit Jahren die Pfeifenszene ohne grosses Aufheben unterstützt.

R. Barbi 2007 P. Heinrichs 2008

Goldene Kollegiumspfeife 2009 : Laudatio für Wolfgang Diez (Denicotea):

Lieber Herr Diez !

Wir hatten lange darüber gesprochen, dass wegen Ihres ständigen tätigen Mithelfens im Interesse von Pfeifen-,Rauch- und Tabakkultur ein hoher Grad von Achtung und Respekt Ihnen gegenüber bei denen zu verzeichnen ist, die das wissen und registrieren. Dies sollte jedoch einem grösseren Kreise bekannt gemacht werden.

Sie persönlich stellen sich dabei nicht in den Vordergrund, sondern zeichnen sich durch Bescheidenheit und Höflichkeit sowie herzliche Grosszügigkeit aus. Dass dabei Ihr Geschäft auch und gleichzeitig nicht vergessen wird, ist uns als Ihren Kunden und Mitstreitern angenehm.

Nun, wir möchten verdienstvolle Personen im Umfeld von Pfeife und Tabak öffentlich würdigen und vergeben seit 2007 die "Goldene Berliner Kollegiumspfeife". Eine der Zielstellungen ist es, dass das positive Wirken dieser Persönlichkeiten einem breiteren Personenkreis bekannt wird und ausserdem geht es um eine heute fast vergessene Sache: Respekt.

Letztendlich geht es uns auch darum, dass Verstand und Herz gleichermassen involviert sein müssen, es scheint so, als sei das bei Ihnen beispielgebend der Fall, jedenfalls wurde uns von vielen Seiten auf Befragen bezüglich Ihrer Person zugeraten und in keinem Einzelfall abgeraten.

Ich persönlich bin ohnehin dieser Auffassung. Ausserdem bedaure ich, dass in unseren Zeiten das persönliche Engagement ohne oder ohne sofortige Renditeabsicht zu wenig gewürdigt wird. Es geht also auch um Nachhaltigkeit, um eine gute alte hanseatische Kaufmannstradition, die Sie ebenfalls vertreten und der gelegentlich zu wenig Gewicht und Bedeutung beigemessen wird. Dieser Fehler rächt sich mittlerweile bitter. Insofern stellen Sie auch hier ein positives Beispiel dar.

Ich freue mich also, auch im Namen vieler Kenner der Szene, dieses Sie betreffende allgemein positive Urteil öffentlich machen zu dürfen, indem wir Sie am 5. September 2009 während der DM/ODM Langsamrauchen zum Preisträger des Jahres 2009 küren. Dazu kommt noch, dass die Anwesenden Pfeifenfreunde zu der Gruppe derjenigen gehören dürften, die Ihre Produkte mögen und nutzen und in deren Interesse Sie auch oft immateriell tätig waren. Der entsprechende Applaus dürfte Ihnen somit wohl gesichert sein :-).

Heute veröffentlichen wir (noch ohne Nennung des Preisträgers) folgende neueste Nachricht zu diesem Thema:

" Wir werden die Tradition der Würdigung besonderer Verdienste um die Pfeifen-und Tabakkultur auch im Jahr 2009 weiterführen. Die "Goldene Kollegiumspfeife 2009" wird am 05. 09.2009 um 14.30 Uhr durch das Berliner Tabakskollegium gemeinsam mit den Vorjahrespreisträgern Rainer Barbi (2007) und Peter Heinrichs (2008) an den diesjährigen Preisträger übergeben . Wir freuen uns sehr über den Besuch dieser beiden Ehrenmitglieder des Berliner Tabakskollegiums zu diesem Anlass und begrüssen den diesjährigen Preisträger in unserem Kreise."

Lieber Herr Diez, es ist uns und auch mir persönlich tatsächlich eine Ehre.

Nils Thomsen & Tabakskollegium Berlin

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Die Wettkampfpfeifen sind vollzählig, danke an Kurt, Denicotea und Planta

Die Pfeifen sind schon da! / Phase 1 der 37. DM im Pfeife-Langsamrauchen eingeleitet

Vorbereitungen zur Deutschen Meisterschaft 2009 in Berlin angelaufen (smokersnews)
Kurt Eggemann (li.) und Nils Thomsen(pm) Das hat hervorragend gepasst: Die feierliche Übergabe der Wettkampfpfeifen für die 37. Deutsche Meisterschaften im Pfeife-Langsamrauchen fand am 9. Mai 2009 im „Chateau Henri“ anlässlich des Frühjahrs-Smokertreff bei Peter Heinrichs statt. Ein wirklich konvenabler Rahmen. Im Namen der Premium-Sponsoren der diesjährigen Deutschen Meisterschaft, DENICOTEA und PLANTA, überreichte Kurt Eggemann, Präsident des VDP(Verband Deutscher Pfeifenraucher), Nils Thomsen, Vorsitzender des Berliner Tabakkollegiums, die ausgewählte Wettkampfpfeife in der entsprechenden Auflage.

Berlins Lokalmatador Nils Thomsen, unzähmbarer Pfeifen-Prediger, Pfeifen- und Liedermacher, erhielt sodann rund 160 elegante Wettkampfpfeifen der Marke „ALDO MORELLI“ (Denicotea), Billard mit 9mm Filter, gut Kontrastgebeizt und mit der Gravur „37. DM Berlin“ aus den Händen des VDP-Präsidenten.

Kurt Eggemann begleitet die Übergabe mit den Worten: „Die Sponsoren, DENICOTEA und PLANTA, sowie der VDP wünschen den Mitgliedern des Berliner Tabakkollegiums einen guten Verlauf in der weiteren Vorbereitungsarbeiten zur DM und eine gelungenes Pfeifenraucher-Event am 05. September 2009 in Berlin“.

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Auch andere Klubs bereiten sich intensiv auf die Meisterschaften vor, wie heute bei "smokersnews" zu lesen war:

Montag, 31.08.2009
16. Clubabend des 1. Kölner Pfeifenclub bei Peter Heinrichs / Trainingseinheit für Berlin
Ein Mitschnitt von Kurt Eggemann / Vorbereitungen auf die DM im Pfeife-Langsamrauchen in Berlin
Trainigseinheit für Alex und KurtDie Begrüßung der Mitglieder des 1. Kölner Pfeifenclub, der Gäste und des Hausherren der Genuss-Lounge Peter Heinrichs erfolgte durch den Präsidenten des Kölner Clubs, Kurt Eggemann. Viele Mitglieder des Clubs waren der Einladung zu diesem Clubabend gefolgt, sollten doch die letzten Vorbereitungsgespräche sowie das letzte Zeitrauchen vor der Teilnahme an der 37. Deutschen Meisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen am kommenden Wochenende in Berlin, stattfinden.

Den Gästen wurde von den Clubmitgliedern auch an diesem Abend die Pfeifenrauch-Philosophie des 1. Kölner Pfeifenclubs übermittelt: „In Freundschaft einen sehr guten Tabak aus einer sehr guten Tabak-Pfeife zu rauchen“. Jeder Teilnehmer an diesem Trainingsrauchen für die DM Berlin erhielt drei Gramm des Wettkampf-Tabaks „Germans Mixture No. 7“ aus dem Hause Planta, zwei Zündhölzer und einen Tabakstopfer. Bei den Pfeifen handelte es sich um die eigenen Pfeifen vergangener Meisterschaften „der Marke Aldo Morelli“ aus dem Hause Denicotea. Die Wertung des Zeitrauchens am Clubabend wurde natürlich auch für die Clubmeisterschaft 2009 gewertet.

Es wurde immer ruhiger im Raum, ein jeder konzentrierte sich auf sein „Pfeifchen“. Nach 37 Min.50 Sek. kam der erste Ruf „Aus“. So ging es dann weiter bis die Zeit von 1 Std.03 Min.18 Sek. erreicht war. Kurt durfte sich vor Alex, Maruan und Thomas (neues Mitglied seit diesem Abend) über seine Siegerzeit freuen und punkten. Wir stellten fest, dass die nach Berlin fahrenden Clubmitglieder mit guten Chancen an dem am 05. September stattfindenden Pfeifenraucher-Event teilnehmen dürften.

Nach diesem „kleinem“ Event im Kreise der Mitglieder des 1. Kölner Pfeifenclubs, ging es bis zum Ende des Abends, um 22.00 Uhr darum, endlich eine Tabak-Pfeife mit dem eigenen Wunschtabak zu genießen und dabei mit allen Teilnehmern über Pfeife, Tabak und die große weite Welt zu philosophieren.

Der nächste Clubabend findet am Freitag, den 09.10.2009 in der Lounge von Peter Heinrichs, Hahnenstrasse 2, 50667 Köln statt.

Beitrag in smokersnews vom 01.08.2009

Vorbereitung der 37. DM im Pfeife-Langsamrauchen in Berlin sind abgeschlossen / Es kann losgehen
Gleichzeitig wird am kommenden Wochenende auch die 5. ODM in Berlin ausgetragen

Die Vorbereitungen sind vollständig abgeschlossen und die Berliner Organisatoren sind sich sicher, dass sie einen großen Wettkampf mit vielen Highlights sehen werden. Unter diesem Aspekt ist auch die gute Beteiligung hinsichtlich der vorliegenden Anmeldungen zu sehen: „Es werden sehr viele Pfeifenfreunde aus der ganzen Bundesrepublik anreisen, allein aus dem Verband VDP rauchen rund 130 Pfeifenfreunde in 38 Mann- und Frauenschaften mit. Dazu kommen im Rahmen des TKB-Cups noch einige Gäste. Das ist eine schöne Beteiligung, über die wir uns sehr freuen“ sagt Nils Thomsen, der Mann vor Ort.

Der wie immer äußerst aktive Vizepräsident des VDP und Chef der OD-Pfeifenraucher weiter zu smokersnews.de: „Wir werden alles tun, damit der Tag und das Wochenende in Berlin für alle Teilnehmer und Gäste erlebnisreiche und freudbetonte Stunden bringen wird. Bereits an dieser Stelle bedanken wir uns beim Vorstand des VDP unter Leitung des Präsidenten Kurt Eggemann und den Hauptsponsoren Planta und Denicotea für die Unterstützung. Ein Dankeschön geht ebenfalls schon vorab an Peter Heinrichs für die Organisation des Rahmenprogramms mit Pfeifenausstellung sowie ebenfalls für die
materiellen Zuwendungen zur Vorbereitung. Ich persönlich bedanke mich außerdem bei den Mitgliedern des Berliner Tabakskollegiums und den fleißigen Helfern, ohne die die Vorbereitung dieses Events nicht möglich gewesen wäre.“


Neuer Mannschaftspreis als Wanderpokal vom Rauchclub Haal für die DM im Pfeife-Langsamrauchen gestiftet
Arnold-Milcher-Pokal ist dem VDP-Ehrenpräsidenten gewidmet
Der neue PokalIm Rahmen der VDP-Versammlung der EM in Würselen im vergangenen Jahr haben sich die Teilnehmer darauf verständigt, jeweils bei der DM einen zusätzlichen Mannschaftspokal als Wanderpokal „auszurauchen“. Der renommierte Rauchclub Haal aus Würselen stiftet den Pokal und widmet ihn dem Ehrenpräsidenten des VDP Arnold Milcher.

Der «Arnold-Milcher-Pokal» wird erstmalig bei der DM am kommenden Wochenende in Berlin unter vier Regionalmannschaften ausgeraucht. Somit kann jeder regionale Landesverband (Nord, Ost, West, Süd) jeweils eine Mannschaft nominieren. Zu einer Mannschaften gehören maximal fünf RaucherInnen bei zwei Streichzeiten. Die Berufung von jeweils einem Raucher aus jedem Club des Landesverbandes soll sichern, dass die Region insgesamt besser vertreten ist und eine ’heimliche Clubmeisterschaft’ vermieden wird.

Eine Regionalmannschaft besteht aus fünf Rauchern und wird nach folgender Maßgabe aufgestellt:

* jeder Club, der an der DM teilnimmt, nominiert einen für die Regionalmannschaft seines Landesverbandes
* gehören zu einem Landesverband mehr als fünf Clubs, die auch DM teilnehmen, und sollten daher mehr als fünf Raucher für die betreffende Regionalmannschaft nominiert werden, so entscheidet letztlich die Position der vorgeschlagenen Raucher auf der jeweils aktuellen deutschen (VDP) Rangliste
* sollten weniger als fünf Raucher nominiert werden (da z. B. nur vier Clubs des Landesverbandes an der DM teilnehmen), ist jeder an der DM teilnehmende Club berechtigt einen weiteren Raucher zu benennen (Nachrücker werden ggf. anhand der jeweils aktuellen deutschen (VDP) Rangliste nominiert.

Vorgestellt wurde der Pokal am vergangenen Freitag beim Treffen der beiden Raucherclub aus Würselen und Köln in der Kölner Casa bei Peter Heinrichs. Dann mal „Gut Rauch“ beim Finale in Berlin.

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Vorabdruck der Laudatio bei für Herrn Wolfgang Diez in smokersnews vom 02.08.2009

Mittwoch, 02.09.2009
Wolfgang Diez folgt Rainer Barbi und Peter Heinrichs / Auszeichnung anlässlich der DM im Pfeife-Langsamrauchen
Goldene Kollegiumspfeife 2009 geht an den Denicotea-Chef / Laudatio für Wolfgang Diez von Nils Thomsen / Vorabdruck bei smokersnews.de
Wolfgang Diez Lieber Herr Diez!

Wir hatten lange darüber gesprochen, dass wegen Ihres ständigen tätigen Mithelfens im Interesse von Pfeifen-, Rauch- und Tabakkultur ein hoher Grad von Achtung und Respekt Ihnen gegenüber bei denen zu verzeichnen ist, die das wissen und registrieren. Dies sollte jedoch einem größeren Kreise bekannt gemacht werden.

Sie persönlich stellen sich dabei nicht in den Vordergrund, sondern zeichnen sich durch Bescheidenheit und Höflichkeit sowie herzliche Großzügigkeit aus. Dass dabei Ihr Geschäft auch und gleichzeitig nicht vergessen wird, ist uns als Ihren Kunden und Mitstreitern angenehm.

Nun, wir möchten verdienstvolle Personen im Umfeld von Pfeife und Tabak öffentlich würdigen und vergeben seit 2007 die "Goldene Berliner Kollegiumspfeife". Eine der Zielstellungen ist es, dass das positive Wirken dieser Persönlichkeiten einem breiteren Personenkreis bekannt wird und außerdem geht es um eine heute fast vergessene Sache: Respekt.

Letztendlich geht es uns auch darum, dass Verstand und Herz gleichermaßen involviert sein müssen, es scheint so, als sei das bei Ihnen beispielgebend der Fall, jedenfalls wurde uns von vielen Seiten auf Befragen bezüglich Ihrer Person zugeraten und in keinem Einzelfall abgeraten.

Ich persönlich bin ohnehin dieser Auffassung. Außerdem bedaure ich, dass in unseren Zeiten das persönliche Engagement ohne oder ohne sofortige Renditeabsicht zu wenig gewürdigt wird. Es geht also auch um Nachhaltigkeit, um eine gute alte hanseatische Kaufmannstradition, die Sie ebenfalls vertreten und der gelegentlich zu wenig Gewicht und Bedeutung beigemessen wird. Dieser Fehler rächt sich mittlerweile bitter. Insofern stellen Sie auch hier ein positives Beispiel dar.

Ich freue mich also, auch im Namen vieler Kenner der Szene, dieses Sie betreffende allgemein positive Urteil öffentlich machen zu dürfen, indem wir Sie am 5. September 2009 während der DM/ODM Langsamrauchen zum Preisträger des Jahres 2009 küren. Dazu kommt noch, dass die Anwesenden Pfeifenfreunde zu der Gruppe derjenigen gehören dürften, die Ihre Produkte mögen und nutzen und in deren Interesse Sie auch oft immateriell tätig waren. Der entsprechende Applaus dürfte Ihnen somit wohl gesichert sein:.

Heute veröffentlichen wir (noch ohne Nennung des Preisträgers) folgende neueste Nachricht zu diesem Thema:

" Wir werden die Tradition der Würdigung besonderer Verdienste um die Pfeifen-und Tabakkultur auch im Jahr 2009 weiterführen. Die "Goldene Kollegiumspfeife 2009" wird am 05. 09.2009 um 14.30 Uhr durch das Berliner Tabakskollegium gemeinsam mit den Vorjahrespreisträgern Rainer Barbi (2007) und Peter Heinrichs (2008) an den diesjährigen Preisträger übergeben . Wir freuen uns sehr über den Besuch dieser beiden Ehrenmitglieder des Berliner Tabakskollegiums zu diesem Anlass und begrüßen den diesjährigen Preisträger in unserem Kreise."

Lieber Herr Diez, es ist uns und auch mir persönlich tatsächlich eine Ehre.

Nils Thomsen & Tabakskollegium Berlin

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04.09.2009 - Vortag der DM - hoher Besuch aus Kölle

Am 4. September waren einige Kölner schon angereist, el Presidente samt Gefolge besuchte zunächst zusammen mit Peter Heinrichs die Firma Planta und fand dann den Grenzübergang, um im Laden den Stand der materiellen und mentalen Vorbereitung zu prüfen, wobei naturgemäss einige Kameras bereitlagen und genutzt wurden

Zunächst Kontrolle der Pokale und Ehrentafeln...

ich muss über den Stand der Dinge berichten...

Glück gehabt, der Chef, Verbandspräsident Kurt Eggemann (rechts), scheint zufrieden :-). Schön, dass ich mich nochmals im kleinen Kreis im Namen des Tabakskollegiums bei ihm bedanken konnte. Denn irgendwie hat natürlich diese Veranstaltung in Berlin eine jahrelange Vorgeschichte, die maßgeblich durch das integrative Wirken von Kurt mitgeschrieben wurde. Also, Kurt, auch hier nochmal: Danke !

... und die Kölner Damen sind auch gut aufgehoben..

Manno, manno, die Fachsimpler sind da :-)

Peter Heinrichs belegte noch schnell einen Pfeifenkurs in der Werkstatt,

die fertige Pfeife wurde sofort eingeraucht und:

Peter wurde Mitglied in einem ganz speziellen Ableger des TKB :-)

Dann ging`s ab nach Kreuzberg und kurz danach waren die Kölner (und ich) satt.

Also: Man ist optimistisch , in ein paar Stunden geht`s los.

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Ende der Eis-Zeit

Noch vor der eigentlichen heissen Phase der Wettkämpfe ergab es sich, dass die beiden Besitzer von Goldenen Pfeifen Rainer Barbi (2007) und Peter Heinrichs (2008) sich auf einen Kaffee trafen, um die Übergabe der nächsten Goldenen an Wolfgang Diez (2009) abzusprechen. Und siehe da, zwei alte Hasen stellen fest, dass sie wider Erwarten auf einer gemeinsamen Wiese hoppeln (denn es gibt nur diese eine) und das diese Wiese einfach schön grün ist... :-) Und so hoppeln sie denn stillvergnügt nach 10 Jahren Pause wieder, sicher nicht täglich und mehr gelegentlich zusammen, auf der Suche nach der allerrötesten Rübe oder dem grössten Löwenzahnn, denn wer sollte das besser können als diese beiden alten Langohren ?

Langohren mit Schlitzohr bei der Pfeifen-Übergabe-Einweisung

Tja, die alten Generale, da freut sich der Major, der manchmakl dicht am Wasser gebaut hat..:-)

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Panikzeit

Panik 0: Als wir irgendwann lange vor der DM im Tabakskollegium zusammensassen und überhaupt das Ausmass der Arbeiten, Aufgaben, Finanzplanung, Raumsuche...... usw. erkannten, hatten wir tatsächlich 3 Minuten Panik, solange, bis das bestellte Bierchen am Tisch war :-) Ne im Ernst, im Rückblick betrachtet hat jeder von uns kurz mal das Handtuch werfen wollen, aber dann hat doch der Teamgeist gesiegt und man muss einfach dazu noch sagen, dass der VDP und viele andere Menschen uns geholfen haben, das Ding zu packen... Und ein Motiv gab es noch: Es geht einfach nicht, dass die Klubs sich freuen, Geld sammeln, sich bis zu 700 km auf en Weg machen und da stehen dann 6 Hampelmänner und sagen "SORRY"... Dazu sind diese Pfeifenfreunde einfach zu wertvolle Menschen, wir freuen uns umso mehr, dass es doch den meisten Teilnehmern und Gästen gefallen hat..

Panik 1: Kurz vor Beginn der Meisterschaft waren noch einige Begrüssungstüten zu packen und wir kamen wirklich in Zeitnot. Plötzlich stand dort ein lustiges Trüppchen aus Warstade und packte mit an (und ein), so dass unsere Tütchen denn doch noch fertig wurden.... Das ist der wahre Sportsgeist, meine Damen und Herren ! Recht herzlichen Dank !

Panik 2: Verflixt, wo bleiben die Schiedsrichter ? Irgendwas war schiefgagangen, die lange zuvor engagierten jungen Damen und Herren tauchten nicht auf... Was also tun ? Und nun hört gut zu: Auf meine Bitte hin stellten sich sofort und ohne weiteres Gezeter die beiden Pfeifenmacher Frank Axmacher und Jürgen Moritz zur Verfügung , die übrigens einige Tausend Euro teure Pfeifentische im Vertrauen auf uns Wettraucher ohne Aufsicht liessen... Spontan kam noch Jörg Verhoefen vom Planta-Tisch mit und schon ging es weiter (Frank und Jürgen behaupteten später , es hätte sogar Spass gemacht :-)) Ich kann nur sagen, dass diese grossherzige Geste uns in dem Moment den Arsch gerettet hat. Rike als jüngste Schiedsrichterin und Khalet als "Runner", ebenfalls ungeplant, taten ein Übriges, so dass die Statuten erfrüllt werden konnten....Kurt traf höchstselbst einige Entscheidungen an Ort und Stelle, so dass Streit ausblieb.... Auch hier an alle ein grosses Dankeschön, mit solchen Leuten kann dann letztendlich nichts schiefgehen...

Panik 3: Es lief alles rund bis zum Start, genau da fiel nämlich der Zeitbeamer aus, irgend so ein Hammel knipste ein wenig am Licht herum und bums, Time Out... Allerdings war diese Pause hilfreich für die Pullerpötte, so konnten dann Bestzeiten auch ohne Blasenschäden erreicht werden. :-)

Panik 4: Eine Mannschaft fragte, wo denn die Pfeife in den Mannschaftspokalen wäre ? Nun, wir wollen ein Extra-Pfeifchen haben, natürlich mit Gravur des Mannschaftsnamens am Holm. Das geht aber erst nach der Auswertung und war am Tag der Meisterschaft nicht zu schaffen. Darum machen wir das jetzt fertig und alle Gewinnermannschaften Platz 1-3 DM/ODM erhalten in ein paar Tagen ein Päckchen mit gravierter Pfeife und noch einigen Preisen. OK so ?

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Wettkampftag, Wettkampfzeit und -zeiten:

1. Vor-Wettkampfzeit

Am Wettkampftag laufen dann die letzten Vorbereitungen, die schon bebildert beschrieben werden

Khalet mit Mann- und Frauschaft

Teilnehmerkarten, Teilnehmerkarten

Jörg, der Arme, an seiner Tipp-, Rechen-, Druck- und Verwirrmaschine

Wolfgang Diez und Kurt Eggemann

Kurt soll natürlich eine Extra-Large-Wettbewerbspfeife, weiss wie die Unschuld, bekommen. ("Die raucht mindestens fünf Stunden !" preist Wolfgang Diez sie an "Nein, wirklich ?" staunt Kurt) Der Deal kam jedoch wegen dieses indiskreten Fotos nicht zustande.... :-)

Dirk ist wirklich sehr, sehr ordentlich..

.... und hat jetzt über JAHRE Streichholzreserven :-)

Stefan und Joel beim Tabakwiegen, jeweils genau 3 Gramm im Tütsch'n

Kölner Meditationsrunde

0:00 Uhr , es wird bald hell... und auch der Beamer läuft noch...

Jörg Verhoefen von Planta

Pfeifenmacher Jopp und Don Promi

Kölner Frauen... Frau Heinrichs mit Frau Eggemann

Robin mit roten Schleifchen

Der Schatzmeister des Verbandes, Jupp Bonus, beim mentalen Kassensturz

Kontrolle der Wettkampftabake

Die Gäste stärkten sich am wirklich reichhaltigen Buffett 1 und Buffett 2

...oder schauten sich mal bei den Ausstellern um... hier ist Denicotea mit Pfeifen...

Ole Zettervig

Planta

Frau Heinrichs an der Kasse

Klub Warstade beim Panik-Tütenpacken-Feuerwehreinsatz mit Joel vom TKB

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Vor der eigentlichen Eröffnung

Übergabe der goldenen Berliner Kollegiumspfeife 2009 an Herrn Wolfgang Diez

Der eigentliche Wettkampf wird natürlich mit einer Begrüssung aller Teilnehmer begonnen. Immerhin hatten über 150 Pfeifenfreunde den Weg durch ganz Deutschland nach Berlin gefunden und da sagt man halt zunächst einmal "Willkommen". Dann überreichten wir Wolfgang Diez die goldene Pfeife, Herrn Abdel All als Chef des Hauses die Erinnerungplakette und Georg Pohl in Abwesenheit ein Dankeschön für die Auswertesoftware. Im Anschluss übten die fleissigen Sänger aus deutschen und polnischen Landen das Pfeifenlied, dass wir ja nun seit Köln 2008 kennen...

Dann folgte die Laudatio für Herrn Diez, die positiv aufgenommen wurde und in langem Applaus endete, der geneigte Leser kann sie weiter oben nachlesen. Die beiden Herren am linken und rechten Rand (.-)) sprachen natürlich auch ein paar Worte. (Bild-Quelle: Myrta Köhler)

Wolfgang war geneigt, die Pfeife gern anzunehmen... (Bild-Quelle: Myrta Köhler)

Und dann wurde das Pfeifenlied aus 200 Kehlen intoniert (Bild-Quelle: Myrta Köhler)

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Jetzt aber los, der Wettkampf beginnt:

Und dann ging's los, wie man auf den nun folgenden Bildern erkennen kann: Vorher begrüsst Kurt Eggemann natürlich nochmals die Wettkämpfer und verweist auf einige der Regeln:

Dann wird angezündet (Bildquelle: Myrta Köhler)

Rainer rechts als Mannschaftsverstärkung des Tabakskollegiums, der uns mit seiner Zeit alle blamiert hat, im Ernst :-)

auch stopfen will gelernt sein ! (Bildquelle: Myrta Köhler)

Feuerwehrschiedsrichtergirl Rike

oioioi, da war das Pfeifchen aus !

Noch grinst der Promi :-)

Wir glauben ja, dass noch was in der Pfeife ist ! :-)

Erik in voller Verantwortung ...

Feuerwehrschiedsrichter Frank (hinten am Fenster) und Jürgen (rechts)

Uli Schäfer hoch konzentriert

"Bleiben Sie mal ruhig sitzen, Ihr Bart wächst so schön ins Bild hinein.." meinte die Bildreporterin Myrta Köhler (Bildquelle). Also, liebe Frau Köhler, wenn man das Wachsen des Bartes WIRKLICH hätte beobachten können, würde das bedeuten, dass ich tatsächlich sehr, sehr langsam geraucht hätte, was dann erstens zu meinem Sieg und zweitens zum verspäteten Beginn der Vorstandssitzung des VDP geführt hätte, siehe die nächsten Bilder..

17.00 Uhr war dann Vorstandssitzung

Promi aus Wismar

Die Kölner sind natürlich auch konzentriert dabei ...

Klaus aus Sommerstorf

Eckhard aus Wriezen (dort treffen wir uns 2011, schön, schön, heute beschlossen)

Zigarettchen-Pfeife,

Und dann war Siegerehrung,

DM 1. Platz bei den Herren: Matthias Schmietenknop mit 01:32:19

DM 1. Platz bei den Damen: Irene Karsten mit 01:19:09

1. Platz bei den Gästen: Leszek Sosnowski aus Zielona Gora, Polen, mit 01:39:09.

Hier die drei ersten Damen der ODM (nanu, die linke kenn' ich doch...?:

... und die drei ersten Herren der ODM:

Ihr findet eine Menge Bilder mehr bei den anderen Berichten , z.B. bei Jörgs Bildern

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Nachlesezeit:

Ich muss noch ein wenig über die Nachlese nachdenken, aber vorab sei gesagt, dass weder Herz noch Blut kalt wurden an dem Tag der Meisterschaften. So wie sich viele beim Abschied persönlich bedankt haben, bedanke ich mich im Namen des Tabakskollegiums Berlin bei Euch Besuchern, den Ausstellern, den Helfern, den Feuerwehrleuten von der Panik-Truppe und natürlich auch beim Super-Saalchef mit seinen Servicekräften. Das Essen wurde allgemein ausserordentlich gelobt... und so könnte man das jetzt fortführen, was auch geschieht, aber etwas später.

 

 

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Ergebnislisten, Bilder, andere Berichte, Links

... Ergebnislisten und Berichte auf der Seite des VDP-Ost

... erste Reflexionen auf der VDP-Ost-Seite

... Berichte und Bilder von Jörg

... Berichte und Wortmeldungen in unserem offenen Forum

... Ergebnislisten 37.DM

... Bericht auf der Seite des VDP

... Bericht auf der Seite des DANPIPECLUBS Wriezen

Ergebnis-Kurzinfo:

Die Deutsche Meisterschaft entschieden schließlich für sich:

* bei den Herren: Matthias Schmietenknop mit 01:32:19
* bei den Damen: Irene Karsten mit 01:19:09
* Herrenmannschaft: Rauch- und Unterstützungsklub Westersode mit 03:26:12
* Damenmannschaft: Rauch- und Unterstützungsklub Warstade mit 03:20:40)

Erstmalig wurde der Arnold-Milcher-Wanderpokal ausgetragen. Hier erkämpfte die Mannschaft der Region West den Sieg. Zur Mannschaft gehörten:

* Schäfer, Ulrich (Arnsberg-Voßwinkel) 01:15:35
* Rosenbaum, Alfons (1.Kölner PC) 01:04:50
* Eggemann, Kurt (1.Kölner PC) 00:40:18
* Hampel, Ulrich (Arnsberg-Voßwinkel) 01:00:48
* Knubben, Willi (Würselen-Haal) 01:13:20

Rauchzeit Total: 03:33:45

Zeitgleich wurden die Ostdeutschen Meisterschaften ausgetragen. Hier wurde der zweite der DM, Nils Nestler, mit 01:24:03 Ostdeutscher Meister, während Ilona Stäbert bei den Damen mit 00:34:55 siegte. In der Mannschaftswertung triumphierte (nicht zum ersten Mal) der Dan Pipe Club Wriezen mit einer Zeit von 03:11:12.

Den Gäste-Cup gewann Leszek Sosnowski aus Zielona Gora, Polen, mit 01:39:09.

Hier findet Ihr die (Excel)-Egebnislisten der 37.DM und der 5.ODM als *.zip-Dateien

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Medienzeit

Smokersnews, 7. September 2009 n.C.

Matthias Schmietenknop (Pfeifenklub Ofenerfeld) ist neue Deutsche Meister im Pfeife-Langsamrauchen / Mannschaftswertung (Herren) ging an RuUK Westersode

Am 5. September 2009 fand in Berlin die 37. Deutsche Meisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen statt / Ein sachkundiger Beitrag von Myrta Köhler

Barbi, Dietz Thomsen, Heinrichs(mk) Die Vorstellung des langsamen Rauchens verbindet sich nicht unbedingt mit dem Gedanken an einen Wettkampf. Doch die skurril anmutende Symbiose bietet Vorteile: „Jeder hat eine faire Chance, man muss nicht extra trainieren“, erklärt Nils Thomsen, Vorsitzender des Berliner Tabakskollegiums und Vize-Präsident des VDP (Verein der Pfeifenraucher Deutschland). Der Verein richtete in diesem Jahr die Deutsche Meisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen aus. Unterstützt wurde er dabei unter anderem von den Sponsoren Planta und Denicotea sowie von Peter Heinrichs, dem Tabakwarenhändler mit dem großen Herzen für die Pfeifenfreunde in Deutschland und der gesamten Welt, und Kurt Eggemann (Präsident des VDP) und dessen erfahrenen Helfern.

Nähert man sich dem Saal, schlägt einem wahrnehmbar, doch nicht unangenehm, der Pfeifenqualm entgegen – man stimmt sich bereits gemütlich ein. Zunächst wird die Goldene Kollegiumspfeife 2009 an den diesjährigen Preisträger Wolfgang Dietz, Geschäftsführer der Denicotea GmbH, vergeben, der „seit Jahren die Pfeifenszene ohne großes Aufheben unterstützt“. Überreicht wird die goldene Pfeife von Peter Heinrichs und Rainer Barbi, die Preisträger der vergangenen beiden Jahre.

Als Auftakt wird nun das Pfeifenlied angestimmt, dann nehmen die Teilnehmer – über 100 Männer und Frauen aus 38 Clubs – ihre Plätze ein. Jeder erhält die standardisierte Wettkampfspfeife, die abgewogenen drei Gramm Tabak, zwei Streichhölzer, und einen Holzstopfer. Kurt Eggemann, Präsident des Verbandes Deutscher Pfeifenraucher, erklärt nochmals die Regeln für den Wettkampf: Es sind fünf Minuten fürs Stopfen, eine Minute für das Anzünden erlaubt. In die Pfeife pusten ist untersagt, auf Verlangen des Schiedsrichters ist Qualm vorzuweisen. Jeder Teilnehmer, dessen Pfeife erlischt, muss sein Ausscheiden melden.

Und dann geht’s los: Stopfen – Anzünden – und schon verlassen die ersten zartbesaiteten Gäste den Saal. Um den Tabak nicht zu vorzeitigem Verglimmen zu animieren, wurde gewissenhaft jegliche Lüftung unterbunden, und so kann man sich über einen Mangel an Qualm tatsächlich nicht beklagen. Anfangs herrscht konzentriertes Schweigen, dann steigen mit dem Qualm die ersten Witze zur Decke auf, gedämpftes Geplauder wabert durch den Raum. Natürlich sind die Bedingungen beim Wettkampf andere als beim Rauchen um des puren Genusses willen – und als Genießer bezeichnet sich jeder Pfeifenraucher. „Sie werden keinen Pfeifenraucher finden, der 'mal eben vor die Tür' muss, um seiner Leidenschaft zu frönen“, sagt Stefan Sohm, Schiedsrichter und Mitglied im Berliner Tabakskollegium. „Wenn man in Eile ist, schmeckt eine Pfeife einfach nicht – egal welche Pfeife und welchen Tabak man verwendet.“

Unter den Teilnehmern ist auch Nils Thomsen. „Das Pfeife-Rauchen kann man mit jeglicher Art von Genussmitteln vergleichen. Ein Whisky an sich ist nichts wert – erst wenn man ihn mit einem guten Freund genießt, wird er gut“, erklärt er. „Whisky verändert das Gespräch, und das Gespräch verändert den Whisky. Genauso verhält es sich auch mit dem Pfeife rauchen.“ Die deutschen Tabakskollegien haben ihren Ursprung in der preußischen Geschichte: König Friedrich I. vertrat vehement die Meinung, dass Tabak „gegen alle böse Luft“ helfe und verpflichtete seinen Hofstaat zum Rauchen in geselliger Runde. Sein Sohn, der "Soldatenkönig" Friedrich Wilhelm I., führte die Institution in veränderter Form weiter: von nun an wurden ausschließlich Männer zugelassen, die Themen berührten sowohl ernste als auch heitere Themen, hier durfte sich jeder auch dem König gegenüber in lockerem Tone äußern. Das Tabakskollegium Berlin wurde am 03. April 2003 gegründet, um das genussvolle Rauchen und die Lebenslust zu fördern, und die Tradition der angeregten Kommunikation fortzuführen.

Kommunikation ist auch das Schlüsselwort der Deutschen Meisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen. „Wir freuen uns sehr, dass wir hier alle gemeinsam unser Pfeifchen rauchen können“, sagt Eggemann. „Der Austausch bedeutet uns sehr viel.“ Schließlich aber erlöschen die Pfeifen, die Tische der Teilnehmer leeren sich... Am längsten hält einer der „Gastraucher“ aus: Leszek Sosnowski vom Klub Fajki aus Polen. Mit seiner Zeit von einer Stunde, 39 Minuten und 9 Sekunden konnten die anderen Teilnehmer nicht mithalten – einige sind dann doch vor die Tür gegangen, um an der frischen Luft weiter zu rauchen...

In der Einzelwertung der deutschen Herren siegte Matthias Schmietenknop vom Pfeifenklub Ofenerfeld mit 01:32:19, die beste Mannschaftswertung der Herren erzielte der RuUK Westersode mit insgesamt 03:26:12. Langsamste Damenmannschaft war der RuUK Warstade mit einer Zeit von 03:20:40, beste Einzelraucherin war Irene Karsten mit 01:19:09. Der in diesem Jahr erstmals verliehene Arnold-Milcher-Wanderpokal ging an die Regionsmannschaft West, deren fünf Teilnehmer eine Gesamtzeit von 03:33:45 erzielten.

Vom 10. – 11. Oktober 2009 findet das nächste Großereignis für die Pfeifenfreunde statt: die Weltmeisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen im ungarischen Debrecen. Bis dahin „Gut Rauch!“

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Smokersnews, Freitag, 11.09.2009

Nachschlag zur DM im Pfeife-Langsamrauchen
Details zur 37. Meisterschaft vom vergangenen Wochenende in Berlin / Norddeutsche dominieren die Wettbewerbe
Der Meister Die Meisterin
Über das Ereignis haben wir bereits berichtet. Den neuen Deutschen Meister, Matthias Schmietenknop vom Pfeifenclub Ofenerfeld, mit einer Rauchzeit von 1:32:19 Stunden, haben wir auch schon gemeldet. Dass auch die erfolgreichste Dame aus Norddeutschland kommt, das haben wir bisher unterschlagen. Und auch zu den weiteren Wettbewerben möchten wir nch etwas Butter bei die Fische geben. Die Deutsche Meisterin heißt Irene Karsten, kommt aus Warstade und setzte sich mit 1:19:09 Stunden im Damenwettbewerb durch.

Insgesamt nahmen 29 Damen und 91 Herren an der Deutschen Meisterschaft teil. 17 Vereine hatten Raucherinnen und Raucher an den Start geschickt. 25 Herrenmannschaften und sechs Damenmannschaften kämpften um den Titel des Deutschen Meisters. Bei den Damen setzte sich der Rauch- und Unterstützungsklub Warstade mit 03.20.40 Stunden mit deutlichem Abstand an die Spitze der Konkurrenz. Bei den Herren siegte ebenfalls die Mannschaft aus Warstade mit einer Zeit von 3:26.12 Stunden.

Erstmals wurde auch der Arnold-Milcher-Pokal ausgeraucht. Der erste Gewinner dieses Wanderpokals wurde das Team aus dem Westverband mit den Rauchern Kurt Eggemann, Alfons Rosenbaum, Willi Knubben, Uli Schäfer und Uli Hampel mit einer Zeit von 03:33:45 Stunden. Neben dem Wanderpokal bekamen die Teilnehmer der Siegermannschaft jeweils eine wertvolle Pfeife aus dem Hause denicotea.

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Gästebuch (möchten Sie etwas eintragen ?--> HIER)

Mailauszug von Rainer Barbi:

Ich war heute komplett begeistert. Ihr habt die Veranstaltung einfach
super aufgebaut. Wobei ich glaube, dass ihr eh ein tolles Team seid und daher
auch in Zukunft das "Spektakel Berlin" nur noch an Zuwachs und Bedeutung
gewinnen kann. Selbst die Tatsache , dass du mich zur Teilnahme an diesem für mich
eigentlich fragwürdigem Langsam- Rauch- Contest genötigt hattest, konnte nicht
mein Empfinden und Wohlgefühl trüben, im Gegenteil, es hat mir sogar Spass
bereitet. Ihr Berliner seid schon ein locker, fröhliches Völkchen, wo ich mich sehr
wohl fühle und und leicht meinen Stress und die Verpflichtungen vergessen
kann. Gefährlich. Das darf ich nicht zur Gewohnheit werden lassen, sonst
ziehe ich noch um.

Mailauszug von Frank Axmacher:

..Nochmal ganz herzlichen Dank für Eure Gastfreundschaft. Ich habe mich sehr wohlgefühlt.

Mailauszug von Jürgen Moritz:

...es war sehr nett bei Euch und ich möchte mich nochmals sehr herzlich für
Eure Gastfreundschaft bedanken.
Ihr habt die Veranstaltung wirklich gut hinbekommen. Es war jedenfalls nett
dabei gewesen zu sein.

Extra-Telefonat von Georg Pohl:

Georg rief extra an, um sich mit uns über die schönen Meisterschaften zu freuen, über die ihm seine Klubfreunde berichtet hatten. Insbesondere soll ich Jörg bzw. dessen Schwiegersohn-Fotografen grüssen, der die Bilder super geschossen und dann attraktiv in den Player eingebaut hat, so dass man sie relaxt anschauen und einfach bestellen kann.

Dankschreiben des Präsidiums des VDP:

Verband Deutscher Pfeifenraucher e.V.
Mitglied im Comitè International des Pipe-Clubs (CIPC)

Tabakskollegium Berlin
Nils Thomsen
Elsenstrasse 115
12435 Berlin

Köln, den 12. September 2009

Lieber Nils, liebe Freunde des Tabakskollegiums Berlin,

nachdem ein paar Tage nach der Deutschen Meisterschaft 2009 in Berlin vergangen sind, alles in Gedanken verarbeitet, der normale Alltag wieder eingekehrt ist, ist es an der Zeit Dank zu sagen.
Die Mitglieder der VDP-Pfeifenraucher-Clubs und deren Begleitungen haben in Berlin einen hervorragenden Pfeifenraucher-Tag erlebt. Es war zu jeder Zeit sehr angenehm und wird für die Zukunft richtungsweisend sein.
Lieber Nils, für die Ausrichtung und Organisation der 37. Deutschen Meisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen darf ich Dir und den Clubfreunden des Tabakskoellegium Berlin, in Namen des VDP Verband Deutscher Pfeifenraucher e.V. und seinen angeschlossenen Pfeifenraucher-Clubs unsere große Anerkennung und unseren großen aufrichtigen Dank aussprechen.
Wir werden an diese erfolgreiche Deutsche Meisterschaft 2009 noch lange denken und wnschen Dir und Deinen Freunden alles Gute, einen nimmermüden Einsatz in Sachen Tabak und Pfeife sowie ein Wiedersehen im nächsten Jahr, wenn dann die Deutsche Meisterschaft 2010 in Hemmoor-Warstade ausgetragen wird.

Herzliche Grüsse und GUT RAUCH

„In Freundschaft einen sehr guten Tabak aus einer sehr guten Tabak-Pfeife zu rauchen“

Kurt Eggemann
Präsident VDP
Verband Deutscher Pfeifenraucher e.V.
-------
Kurt Eggemann
von Humboldt Str. 52
D- 50259 Pulheim/b. Köln
Tel. +49 2238/55254
Mobil: +49 163/3640597
E-mail: kurteggemann@t-online.de
www.vdp-pfeifenverband.de

Mailauszug von Bernd (zZ USA)

Hallo Nils,
ich gratuliere Dir und den Mitstreitern zur erfolgreichen Durchfuehrung der DM und der anderen Veranstaltungen.

 

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Sponsoren

PLANTA

DENICOTEA

Unterstützer

P. HEINRICHS

N. THOMSEN

und viele andere Helfer, zum Beispiel alle direkt beteiligten Mitglieder des Tabakskollegiums

  • Jörg Stäbert mit Schwiegersohn
  • Dirk von Kügelgen
  • Stefan Sohm
  • Robin Rudra
  • Joel Pepper
  • Bernd Knott
  • Erik Thomsen

Mental und darüber hinaus unterstützten uns

  • Sabrina Griess durch Mutmachen, Schulterklopfen und Zwillingevorzeigen
  • Lena Küster durch Mutmachen, Schulterklopfen und Klubabendebereichern
  • Birgit Thomsen durch Mutmachen, Schulterklopfen und Transportleistungen
  • Rike Thomsen durch Schleifenbinden an den 150 Plaketten und Schiedsrichten
  • Rainer Barbi durch Dasein, Humor und Lebensfreude-Verbreiten
  • Klub Warstade durch Panikbekämpfung beim Tütenpacken
  • Frank Axmacher, Jürgen Moritz, Jörg Verhoefen und Khalet durch Schiedsrichten
  • Abdel All durch faires Vertragsgestalten und excellente Durchführung
  • Fawzi mit seinen Wasserpfeifenfreunden vom UM KALTHUM
  • Kurt Eggemann mit VDP-Vorstand durch Anleitung, Mutmachen und vieles mehr
  • Klaus Peter Will durch mediale Begleitung in SMOKERSNEWS
  • Myrta Köhler durch mediale Begleitung sowie Humor
  • die Volksbank Berlin, die nicht pleite ging mit dem Klubkonto trotz Krise
  • die militanten Nichtraucher, die uns nicht besuchten
  • und viele andere, die irgendwann einen Beitrag geleistet haben

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Das Berliner Tabakskollegium - eine positive Vision für Geniesser

Stellt Euch bitte einmal vor:

Im Spätherbst jeden Jahres treffen sich im Saal des ESTREL oder in der Kongresshalle Berlin viele Freunde des Tabaks, der Zigarre, des Weins und des Whiskies und anderer schöner Dinge. Die regionalen Veranstaltungen des Vorjahres, die grossen Hersteller, Händler, Einzelhändler, Einkaufsgenossenschaften, die Medien und Newsgroups haben darauf hingearbeitet und wurden an zentraler Stelle ihrerseits natürlich ebenfalls angekündigt und unterstützt mit ihren regionalen Veranstaltungen und Events. Die Trennung zwischen Pfeife, Zigarre, Tabak, Zubehör usw. hört auf. Die Zigarettenindustrie nutzt den Tag, um ihren Weg mit Pfeife und Zigarre im gegenseitigen Einvernehmen angenehm zu gestalten. Die Frontlinie, liebe Damen und Herren, verläuft ausserhalb dieser Intressengruppen, das sollten wir deutlich und gutgekleidet und sehr fröhlich zeigen...

Nun nehmen die grossen Hersteller, Importeure und Händler samt ihrer Verbände sowie die Interessengruppen der Verbraucher oder einfach Freunde die Sache in die Hand und organisieren über eine Eventagentur ein Fest an zentraler Stelle mit internationaler Beteiligung.

Diese Fest steht nicht in Konkurrens zur Branche und auch nicht zu den vielen regionalen Treffen, sondern integriert und beflügelt diese durch Respekt und Rückpromotion. Ein vorab erstelltes Programm ist hier erhältlich und enthält ie wichtigsten Termine der Branche und der Szene des Folgejahres und es werden natürlich gleich hier Absprachen zur gut verteilten Teilnahme an den Regionalshows getroffen, die unterstützt werden sollen.. Denn was lehrt z.B. die Pfeifenfreund-Erfahrung (Cuxhaven, Lohmar, Fürth, Bremerhaven, Rheinbach, Berlin) der letzten Jahre: Die z.T. gegen die Brancheninteressen und in direkter Konkurrenz zueinander und zur Branche organisierten und dazu noch chronisch unterfinanzierten Shows kommen in den Branchen-Medien praktisch nicht vor, sie leben kurz und werden dann kleiner und im Grunde unbedeutender, viele der beteiligten Aussteller nehmen die Dinger mehr als Kostenfaktor zur Kenntnis und "zeigen Präsenz", nun, nicht gerade ein schöner Antrieb... Wir vom TKB hatten demzufolge diesen Anspruch auch nicht, sondern fangen einfach an dem Tag des "Berliner Pfeifenspektakels" an, für unsere Beteiligung an der "Weihnachtstafel" zu sammeln und sitzen gemütlich zusammen, und das macht in jedem Falle Freude ud hat ein positives Ergebnis.. Und insofern sind wir hiermit ein kleines, aber nettes Regionalfestchen und unterstellen uns (auch im Pfeifenraucherverband) gern dem übergreifenden Interesse und: haben einen Riesenspass dabei.... Insofern hier ein Vorschlag für ein mögliches "Tabak-Fest", das auch sonstwo stattfinden kann, nur ebenzentral, bedeutsam, intergrierend und einvernehmlich, damit sich nämlich die "Grossen" und die "Kleinen" trefflich gemeinsam amüsieren und die ganze Sache dazu führt, dass auf jeden Aussteller schlicht und einfach genug Kunden kommen... Denn nur dann haben alle was davon und kommen im nächsten Jahr gern wieder, irgendwann auch die Damen und Herren aus Übersee, die dann gern hier sind, weil es sich lohnt und gleichzeitig Werbung machen für ihre Feste in den USA, was sich dann auch lohnt...uswusf.( Ich habe sie noch vor mir, die Bilder leerer Hallen aus den Berichten der letzten Jahre, im Grunde nicht mehr als offenen Pfeifenmachertreffen...... ), hier also nun ein Denkansatz, Vorschlag oder wie auch immer Sie es nennen mögen :

Freitag:

  • Anreise, kleiner individueller Begrüssungsabend für bereits angereiste Gäste usw.
  • eventuell Besuch von Firmen, beispielgebenden Läden, Individual-Gesprächsrunden usw.
  • Vorbereitung der Ausstellung

Samstag:

Am frühen Vormittag geht es los mit:

  • Verbrauchermesse / Ausstellung,, usw. unter der Leitung eines kompetenten Händlers mit späterer Gewinnteilung . Natürlich kann an den Tischen jeder Einzelhändler zu seinen Konditionen und für seinen Laden Produkte erwerben, das ist ja nur eine Nuance in der Abrechnung. Internationale Aussteller sind willkommen und zahlreich vertreten.
  • integrierter internationler "Berlin-Cup" oder "Deutschland-Cup" im Langsamrauchen, klein ader fein, der VDP lädt ein , ähnliches gibt es ja vielleicht auch bei der Zigarre und auch beim Schnupftabak...
  • Medienecke
  • Integration einer Diskussionsrunde zum Rauchen-Nichtrauchen und Erhalt des Kontaktes
  • Teilnahme aller Initiativen (Genussinitiative, Wirte...., Netzwerk Rauchen...)
  • Anbahnung von Gesprächen zwischen Verbrauchern/Konsumenten/Szenefreunden und Herstellern aller Coleur
  • gemütliches Beisammensein , Treffen alter Bekannter
  • usw.usf.

Das geht nun bis in den frühen Abend, dann beginnt der GALA-Teil für geladene oder zahlende Gäste, immer noch mit einem Teil der Aussteller natürlich, jetzt ist Folgendes im Programm:

  • Festrede, evt. Tabakforum im Zusammenwirken mit der Tabakindustrie
  • Auszeichnungen wie zB. "Pfeifenraucher des Jahres", "Goldene Kollegiumspfeife" usw.usf., es gibt sicher genug Anlass, verdienstvolle Personen zu würdigen
  • Gala-Dinner der Gäste
  • angenehmes kulturelles Programm mit Jazz, Literatur, Comedy und was immer man möchte, natürlch soll das Tanzbein geschwungen werden.

Dann sind alle irgendwann müde und freuen sich über den schönen Tag die getätigten Geschäfte

Sonntag:

Individuelle Besuche in der Stadt und Weiterführung bilateraler und multilateraler Gespräche, wie auch immer, Abreise. oder natürlich als Denkansatz

  • Tabak-/PIpe-/Cigar-/ ....-/ show mit Tauschbörse uswusf., eingebunden in die üblichen Branchenregeln für ein sonntägliches breites Publikum
  • Jazz-/Bluesbands
  • Whisky-/Weinverkostung
  • Künstlermeile
  • Biermeile
  • uswusf.

Die Frage ist: Warum sollte es eigentlich in dieser Form bei Bündelung von Kompetenz und Finanzkraft und gutem Willen NICHT möglich sein im November 2010 ? Ich bitte insbesondere die wirklich entscheidenden Fachleute, vielleicht schon zur Messe in Dortmund 2009 das Thema in den Focus zu nehmen. Bei etwas gutem Willen können sogar Nägel mit Köpfen gemacht werden.

UND: DIE MESSAGE IST POSITIV

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Was noch dazu kommt : FLAGGE ZEIGEN !

Schaut mal, was in einigen Jahren passieren könnte (und in rauchfrei-abstinent-sterilen Hinterzimmern an Sprelacart-Tischen unter Neonlicht bereits geplant wird) : Das Bier verschwindet aus den Gaststätten, höherprozentige Alkohole sowieso, die Rocklänge wird auf Kniehöhe befohlen, Rockmusik darf nur noch privat mit auf geringe Lautstärke voreingestelltem Pegel gehört werden, Mercedes baut nur noch Autos mit max. 100 km/h, Autobahnen werden nur für tatsächlich notwendige LKW zugelassen, Vögeln nur noch zum Zweck der Fortpflanzung, rauchende Grossväter dürfen durch ihre Enkel nicht mehr besucht werden (zur Überwachung sind Video-Kameras installiert), ansonsten kann eine Verurteilung wegen Körperverletzung drohen... Oder die neu einzuführende Todesstrafe "Verbrennen auf dem Tabakhaufen" ...

WOLLEN WIR DAS ? SOLL ES UNS WIE IM WELLNESS-BLUES ERGEHEN ?

WOLLEN WIR DURCH SCHLECHTGEF... PFAFFEN KASTRIERT WERDEN ? NEIN !!

Dann gibt es nur eine Lösung: Die ganzen Initiativen, Produzenten, Verbände, Händler, Wirte ... samt der dazugehörigen Genieser zeigen Flagge, aber nicht nur mit Demos und Memos, sondern auch durch selbstbewusstes Herzeigen einer freudbetonten Lebenseinstellung, die sich gern an die allgemeinen Spielregeln hält, abr nicht kleinkariert bevormunden lässt...

Und deshalb, auch deshalb, muss es Tabakfest der Geniesser geben. Und dort können dann diese Song laufen:

"Meine Kleine Kneipe"

"Slow-Smoking"

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Dass es möglich ist, zeigen unzählige schöne Veranstaltungen, die regional lange das vormachen, was zentral in gegenseitiger Befruchtung möglich ist, schaut mal hier:

sicher, das sind nur sehr wenige kleine Ereignisse, die Herren von Zigarre und Zigarette mögen lächeln darüber... und naja, Sie haben ja auch wirklich Recht: Es ist nicht gerade bedeutsam und relativ klein im Vergleich zu Ihnen, aber es hat dieselbe Botschaft, und genau deshalb wäre eine Zusammenarbeit schön...

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Es ist klar, dass sich hier bei der 37. DMbis auf natürlich viele VDP-Mitglieder und Gäste nur ein Teil der Interessengruppe Tabak und Pfeife getroffen hat. Das liegt an verschiedenen Ursachen,

1. das Beziehungsgefüge zwischen VDP/Klubs/Stammtischen/informeller Szene sowie Produzenten/Handel/Konsumenten ist nicht ausgeprägt. Klar ist, dass es zT divergierende Interessenlagen gibt, zB zwischen Handel und "freien" Pfeifenmachern.Es ist doch klar, dass der Händler samt seiner Ladenmiete sauer ist, wenn einige Pfeifenmacher so ganz nebenbei auf Ebay ihre SAchen in direkter und halblegaler Konkurrenz schwarz verkaufen... Andererseits kauft der Handel auch zu wenig handgemachte Pfeifen an...Oder eine unsägliche Arroganz einiger "Szenegrössen" der selbsternannten Elite gegenüber den ganz normalen, liebenswürdigen Pfeifenliebhabern, die mit normalem Budget ihrem Hobby frönen. Viele von diesen netten Leuten haben mittlerweile echt die Schnauze voll von einigen Internet-Ejakulaten, die nichts, aber auch gar nichts befördern helfen.

2. Es fehlen schlagkräftige innere Strukturen sowie eine äussere Klammer. Wie könnte diese Klammer aussehen ? Die erste Klammer ist gegenseitiger Respekt, zB der Pfeifenmacher vor den Serienherstellern und umgekehrt, beide müssen sich jedoch branchenkonform und loyal verhalten. Dasselbe trifft für die informelle und verbandsgebundene oder offene Klubszene zu. Die zweite Klammer ist das wiederaufleben einens gewissen Gemeinsinns aller Branchenbeteiligten, im Grunde alte hanseatische Kaufmannstugenden, die in Notzeiten manchmal verloren gehen (weil jeder für sich selbst das grösste Kuchenstück haben möchte), die aber dann, wenn die Not unerträglich wird, wiederentdeckt werden. Die dritte Klammer ist der kleinste gemeinsame Nenner. Der besteht in der Tatsache, dass die Produzenten über den Handel (noch !) ihre Produkte an die Endverbraucher abgeben. Anders herum wünschen die Verbraucher eine freudbetonte Information, viele wollen sich treffen und munter im Kontakt sein. Nennen wir es also:

3. ein grosses Tabakfest aller Geniesser mit Wein, Weib und Gesang, periodisch an zentraler Stelle, media sowie finanziell/organisatorischl langfristig und intensiv vorbereitet, umkränzt von vielen regionalen Veranstaltungen, die ohnehin statfinden, aber nicht zuarbeiten oder denen nicht zugearbeitet wird. ( Siehe viele Pipeshows, völlig unterfinanziert und wegen der direkten Konkurrenz zur Branche einfach medial nicht sattfindend und manchmal dann mit mehr Ausstellern als Gästen....) Im Grunde ist es wirklich einfach: Die Branchengrössen und die kecken Ideengeber sitzen mit den Medien am Tisch und planen ein Jahr lang diese Fest, auf dem sich Produzenten, Händler und Verbraucher aller Interessengruppen einvernehmlich treffen, Ideenaustausch und Umsätze getätigt werden und dieser unsägliche Separatismus endlich, endlich einmal aufhört.

Es ist doch scheissegal, WAS da genossen wird, es geht doch um den Genuss selbst, es geht um die Geniesser und um diejenigen, die diese dazu notwendigen Genussmittel produzieren und unters Volk bringen. Realistisch betrachtet gehören die zusammen, da sollten sie auch gelegentlich zusammen feiern.

2010 im späten Herbst kann, genauso realistisch gesehen, so ein grosses Fest stattfinden, welches die vielen klenen Feste mit fördert und von diesen wiederum freudbetont mit vorbereitet wird. Übrigens, bei aller Freiheitsliebe, ohne Strukturen wird es nicht funktionieren. Und ohne Geld auch nicht. Es ist so wie es ist: Die Kleinen sollten sich gewissermassen etwas respektvoller gegenüber den Grossen verhaklten, damit nämlich die Grossen ÜBERHAUPT ZUHÖREN :-) Und dann, erst dann, kann man überhaupt miteinander reden. Die Grossen müssten natürlich untereinander wenigsten im Interesse dieser Sache zumindestens Burgfrieden halten zu dem Zweck.

Eine kleine Episode des Berichtes zeigt, dass das MÖGLICH ist und: Im Grunde wünscht es sich ohnehin jeder. :-)

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Auswerteklubabend am 10. September 2009

Nun, da sassen wir wieder auf den Plätzen, auf denen wir einige Monate zuvor mit der Vorbereitungsplaung begonnen hatten, nur dass wir nun durch kluge DM-Wirtschaftspolitik stinkreich waren... Sabrina kam sogar mit einem Wagen, um ihren Anteil abzuholen und wir anderen assen endlich einmal wieder Fleisch... schaut mal:

Sabrin'schn erscheint in ihrer ewigen Jugend, diesmal aber mit Gatten, denn es wurden zwei Schätze mitgeführt... Ehrenmitglied Sabrina hatte ja im Unterstützerteam mental gewirkt, es fehlte eben nur noch der Punkt "Zwillingevorzeigen" im Rahmen der Aftershow-Party ... Applaus, Applaus !!!

So eine rollende Schatzkiste können wir alle nicht vorweisen , was soll's, essen wir halt was..

.... und spülen das Ganze runter... und stossen auf Bernd in den USA an ...

...rauchen ein Pfeiflein und...

... verändern wieder unseren Blickwinkel in Richtung unserer " Kleinen Kneipe" ...

... Wir wollen einfach gelegentlich in Ruhe unter Freunden zusammenkommen und etwas mit Genuss, Lebensfreude und angenehmer Kommunikation unternehmen und dabei unser Pfeifchen rauchen.

Gruss erstmal

Nils Thomsen

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© Frank Nicolai 2003