Das Tabakskollegium Berlin

Treffen am 04. September 2010

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Deutsche Meisterschaften im Pfeife-Langsamrauchen 04.09.2010 in Warstade

 

1. allgemeiner Bildbericht

2. "Die Einsamkeit des Langstreckenrauchers"

3. Der OVP als Bestandteil des VDP / Goldene Kollegiumspfeife 2010

4. Derzeitige Rangliste des VDP, Stand 04.09.2010

5. Medien

6. Forum des TKB

Es lag eine lange Wegstrecke vor uns - genau 400 Kilometer vom Startpunkt in Berlin bis nach Warstade/Hemmoor-Heeßel. So ging es denn etwas früher los, lockten doch im Norden gutes Wetter, nette Leute und Original-Erbsensuppe nach Omas Rezept, die wir natürlich nicht verpassen wollten. Wie alle wissen, ist ja die Berliner Gaststätten-Küche im Wesentlichen mediterran, so dass bereits die Aussicht auf gutbürgerliche Küche bei uns (sogar bei den Nichtbürgerlichen) ungeahnte Antriebskräfte freisetzt....

Übrigens wurde das Süppchen und überhaupt die ganze freundliche Bodenständigkeit der Gastgeber den Erwartungen der mitreisenden Berlinerinnen und Berliner gerecht... Wir stellten eine Damen- und eine Herrenmannschaft, die Damenmannschaft wurde durch Rainer "Promi" Hartung aus Wismar verstärkt, der wertvolle Langsamrauchminuten einbrachte und ausserdem ein Beispiel für gelungene Integration lieferte :-).

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Bei aller Berliner Vorbereitung, die Wriezener vom ostdeutschen Verband waren ein weiteres Mal besser als wir und belegten als Mannschaft (Herren) den zweiten Platz, besonders schön war die Gratulation an Jurek aus Wriezen, der bei den Herren nun "Deutscher Meister" ist und von uns allen gefeiert wurde.

Zwei Wriezener Erfolgs-Langsamraucher mit Wriezener Präsident Brennecke (re)

Jurek, der "Deutsche Meister 2010", links im Bild

Ehrenpokale für die Wriezener

Am Stand von Peter Heinrichs konnte man einige Dinge aus der Produktion und aus dem Handel von Peter Heinrichs, Planta und Denicotea sehen und erwerben, ich habe mich in Absprache mit Peter integriert und infolgedessen mit einigen Preisen für die Sieger beteiligt.

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Der gastgebende Klub ist ein regulär eingetragender Verein, der seit über hundert Jahren in Warstade Vereinsgeschichte schreibt:

Die gute Vorbereitung der Meisterschaften und die freundliche Einstellung gegenüber den Gästen konnte man überall spüren. Nach der Begrüssung wurden wir sofort durch die kulinarische Mannschaft aufgenommen, es gab die berühmte Erbsensuppe und im Weiteren selbstgebackenen Kuchen und Kaffe, draussen war ein Verpflegungsstand für Fisch und Würstchen sowie mit Getränken aufgebaut.... Sehr wohlschmeckend und wegen des guten Wetters die ideale Lösung.

Hier zunächst einmal die sehr humorvollen Damen von der Theke, die auch die Empfangsformalitäten voll im Griff hatten... Und: Kuchenbacken können sie AUCH NOCH !!

Getränke- und Verpflegungsstand

In dieser herrlichen Umgebung fand das Ganze statt:

Berliner Mannschaft mit Promi-Verstärkung aus Wismar

Vorgespräche und Einfühlen in die Wettkampfstätte...

Der Präsident des gastgebenden Klubs, Dieter Schulz, hat alles im Griff und trägt zu entspannter und freundlicher Atmosphäre bei

Es locken Preise und Pokale...

.. und literarische Ratschläge von Peter Heinrichs, falls die Zeiten denn DOCH nicht ganz so gut werden sollten...

Dann ging es ans Eingemachte, Vorrede des Präsidiums, Austeilen der Wettkampfutensilien, Startschuss und harter Fight um die langsamste Zeit:

So, das war's erstmal, ausgeraucht, unsere Berliner und Wismaraner Zeiten lagen gar nicht so schlecht zwischen einer dreiviertel- und knapp über einer Stunde... Besser als sonst, aber so richtig Siegeschancen haben wir ehrlich gesagt selten. Anders unsere ostdeutschen verbandsfreunde, die Wriezener. Die rauchen jetzt immer noch :-)))

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Dann fand die obgligatorische Sitzung der Verbandsführung mit dem Präsidenten, den stellvertretenden Präsidenten und den Chefs der Klubs- und Vereine statt.

Kurt Eggemann (2.v.l.) gibt wesentliche Dinge bekannt. Der Rechenschaftsbericht war OK und wurde bestätigt. Für die Ausrichter der DM 2011, die Wriezener, wurde die Anregung übermittelt, den Wettbewerbstabak und dessen Beschaffungsmöglichkeiten spätestens 4-6 Wochen vor der DM bekanntzugeben. Dann kann besser zielgerichtet damit trainiert werden und bessere Durchschnittszeiten bei den Wettbewerben nutzen allen Sportfreunden im Verband.

In der Zwischenzeit wurde alles ausgerechnet und die Siegerehrung stand kurz bevor:

Dann war es soweit: Erste bei den Damen wurde Erna Buck (Warstade)....

... und Erster bei den Herren, "Jurek" Jerzy Grodeck, aus Wriezen

Zweiter Platz bei den Mannschaften der Herren : Wriezen

 

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Dirk schoss eine Serie von Jurek, die er überschrieb mit:

 

 

»Die Einsamkeit des Langstreckenrauchers« (frei nach Alan Sillitoe)

Nun, da gratulieren wir wirklich herzlich, der Jurek war ja schon oft kurz davor und ausserdem hat er seit Jahren einen grossen Anteil an der Entwicklung der ostdeutschen Pfeifen-Verbandsszene und auch an den guten Beziehungen zu unseren östlichen Nachbarn, den Pfeifenfreunden aus Polen. Das gilt sicher auch für die Klubfreunde in Wriezen im Allgemeinen..

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Nun, so gegen 22.30 Uhr zog die eine Hälfte der Mannschaft ins Hotel, die andere Hälfte stieg ins Auto und huschte ab auf die Autobahn nach Berlin.... Wir Frühfahrer kamen gut auf's Gehöft und insofern ist das Wochenende nun bereit, in die guten Erinnerungen aufgenommen zu werden.

Weitere Berichte findet Ihr sicherlich bald auf der Seite des OVP und des VDP und natürlich bei den Wriezenern.

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Danke an die Vereinsfreunde aus Warstade/Hemmoor, wir haben uns bei Euch sehr wohl gefühlt.

 

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3. Gedanken zum Verhältnis OVP - VDP, Verein - Sponsor

Schön ist auch die Tatsache, dass mit der Präsenz ostdeutscher Pfeifenraucher in den Ergebnislisten ganz nebenbei die Existenz des ostdeutschen Verbandes als eigenständiger Teil des VDP weiter dokumentiert wurde und das Tabakskollegium Berlin nunmehr aus dem Register des Norddeutschen Verbandes gestrichen wurde, in das es irgendwann einmal ohne Nachfrage aufgenommen wurde... Erstaunliche Geschichte, existiert doch unser ostdeutscher Teilverband schon einige Jahre selbständig und gleichberechtigt neben dem Nord/West- und Südableger des VDP... Es gibt eben VIER Himmelsrichtungen und im Rahmen des VDP keine Treuhand-Aufteilungsgesellschaft :-).

Übrigens haben es uns die traditionsreichen Klubs und Vereine der alten Bundesländer mit der Integration nicht schwer gemacht, wir wurden und werden freundlich aufgenommen, obwohl unsere Strukturen etwas anders sind wegen der anderen Voraussetzungen und anderer Geschichte. Es sei gesagt, dass sich unsere Klubs im VDP wohl fühlen, was auch während der letzten Meisterschaft in Berlin zum Ausdruck kam und sicher auch 2011 in Wriezen (sehr sehr östlich an der polnischen Grenze) zum Ausdruck kommen wird. Um es noch einmal ganz klar zu sagen:

Wir sind gern Mitglieder im VDP, haben etwas Eigenes einzubringen und haben keine Lust auf irgendeinen separatistischen Ansatz, der gelegentlich in anderen Klubs aufflackert, die zwar im Ostdeutschen Verband sein wollen, aber nicht im Deutschen. Klipp und klar: Wer sich mit der Mitgliedschaft und dem zu zahlenden Mitgliedsbeitrag im VDP nicht anfreunden kann, der hat im ostdeutschen Veband nichts zu suchen. Wir würden uns aber über aktive Klubs freuen, die das gesamtdeutsche Vereinsleben unter den heutigen Bedingungen bereichern könnten und gern aufgenommen werden und dann, wenn sie in den neuen Bundesländern beheimatet sind, automatisch territorial zum Ostdeutschen Pfeifenraucher-Verband gehören...

Leider klaffen zur Zeit manchmal ostdeutscher Anspruch und Wirklichkeit etwas auseinander, einige Klubs wollen eine künstliche Eigenständigkeit und zwar das Eine ohne das Andere...

Nun gut, wir Mitgliedsvereine und -klubs des Ostdeutschen Verbandes jedenfalls äussern unseren Respekt vor den vorgelegten Leistungen und Ergebnissen jahrzehntelanger Verbandsarbeit und integrieren uns gern, was selbstredend gelegentlich mit persönlicher Zurücknahme verbunden ist. Tja, so ist halt das Leben....

 

Ein häufig diskutiertes Thema ist das Thema "Sponsoren".

In den letzten Jahren hat sich eine gute Zusammenarbeit mit den Firmen Denicotea, Planta und Heinrichs ergeben. Ich selbst stifte gelegentlich ein Siegerpfeifchen, das TKB jährlich die "Goldene Kollegiumspfeife". Wir Produzenten und Händler halten die Zusammenarbeit mit einem Teil der Konsumenten, die eben im Verband der Pfeifenraucher organisiert sind, für ganz normal und selbstverständlich. Natürlich steht der Verband in dem Spannungsbogen, Unterstützung zu erhalten und gleichzeitig seine Unabhängigkeit zu wahren. Dies gelingt durch eine kluge Politik von Kurt Eggemann bislang ganz gut. Ausserdem sind einige Firmen doch noch hanseatisch aufgestellt und der gute Kaufmann lebt und lässt leben.... Schön wäre, wenn wir noch einige preisstiftende und beim Event teilnehmende Firmen dazugewinnen könnten, was auch für unsere deutschen Pfeifenmacher gilt. Jedenfalls werden wir uns für Wriezen 2011 in Absprache mit dem Verbandsvorstand dahingehend bemühen.

Durch die gute Arbeit des Vorstandes des VDP ist es heute jedem Klub möglich, eine Meisterschaft in der Dimension der DM auszurichten. Das gelingt aber nur, weil Kurt Eggemann und der Vorstand Unterstützer im Boot haben, die tatsächlich unterstützen und nicht nur leistungslos von der Werbung profitieren wollen. In den letzten Jahren haben sich Denicotea, Planta und Peter Heinrichs in vielerlei Richtung ganz besonders engagiert. Man muss das deutlich sagen: Die Chefs der o.g. Firmen Diez (Denicotea), Dr. Obermann (Planta) und Heinrichs (Pfeifen-Heinrichs) haben ein Herz für die Pfeife und das Drumherum. Sie sitzen am Tisch mit dem Vorstand des VDP und sie helfen mit, solche Veranstaltungen mit Erfolg und ÜBERHAUPT durchzuführen... Deshalb soll (auch in Erinnerung an Berlin und in Vorschau auf Wriezen) hier noch einmal ganz ausdrücklich "DANKE" gesagt sein...

Einen grossen Anteil an diesen Beziehungen hat der Verbandspräsident persönlich. Auch deshalb wird Kurt Eggemann am 11. September in Niederaussem die "Goldene Berliner Kollegiumspfeife 2010" erhalten.

 

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Derzeitige Rangliste des VDP, Stand 04.09.2010 (*.pdf)

 

Auszug aus der Rangliste für das TKB

Platz 58 Thomsen Nils Berlin 02:43:34

Platz 77 Thomsen Erik Berlin 02:25:17

Platz 90 Stäbert Jörg Berlin 02:14:26

Platz 92 Stäbert Ilona Berlin 02:13:31

Gast : Platz 99 Hartung Rainer Wismar 02:08:14

 

 

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Artikel in "Smokersnews" 07.09.2010

 

Dienstag, 07.09.2010
38. Deutschen Meisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen in Hemmoor-Warstade / Die Sieger stehen fest
Der Meister und sein Meister(red) Die Zahlen stimmen exakt: 138 Pfeiferauchende Damen und Herren nahmen an der 38. Deutschen Meisterschaft im Pfeifelangsamrauchen am 04. September 2010 in Hemmoor-Warstade teil

VdP-Präsident Kurt Eggemann berichtet vom Jahresevent der Pfeifenrauchergemeinde mit Begeisterung: “Die Beteiligung und das Interesse an dieser Veranstaltung waren sehr gut und groß. Die Pfeifen, der Tabak und wertvolle Preise wurden gemeinsam von Planta-Tabak mit DB Design Pfeifen, Denicotea mit Aldo Morelli Pfeifen, Peter Heinrichs, Haus der zehntausend Pfeifen, und dem 1. Kölner Pfeifenclub gestiftet und waren somit die Basis für eine erfolgreiche Veranstaltung.“

Die Gewinnerzeit des Deutschen Meisters belief sich auf 1. Std. 56. Min. 05 Sek. und wurde von Jerzy Grodek vom Tabakskollegium Wriezen erreicht, die nachfolgenden Preisträger kamen aus Westersode und Großschwarzenlohe, bei den Damen wurde Erna Buck aus Warstade Deutsche Meisterin, Die weiteren Platzierungen fielen auf eine Raucherin aus Hamburg-Neuengamme und ebenfalls aus Warstade. Sieger und Deutscher Mannschaftsmeister bei den Herren wurde Großschwarzenlohe vor Wriezen und Westersode. Bei den Damen Warstade vor Würselen und Westersode.

Der zum Zweiten Male ausgetragene Arnold Milcher Wander-Pokal für Landesteil-Verbände ging für ein Jahr nach Süddeutschland. Die Süddeutschen Teilnehmer gewannen den Pokal vor den Teams aus dem Osten, dem Westen und dem Norden Deutschlands.

Als Erwähnenswert ist noch zu benennen, das der eingesetzte Wettkampftabak „CLUB TABAK ROT“ sich nun zum zweiten Male bei einer Meisterschaft in Deutschland bewährt hat und die Resonanz ausgesprochen gut war. Die gerauchten Zeiten beweisen hohe Raucheigenschaften und sehr gute Wettbewerbsfähigkeit dieses im Hause Planta unter Eigenmarken hergestellten Tabaks. Kreiert von den Mitgliedern des 1. Kölner Pfeifenclubs und alleinvertrieben durch Peter Heinrichs ist dieser Tabak neben seiner Partnermarke BLAU schon seit fast drei Jahren auf dem Markt.

Bild: VDP-Präsident Kurt Eggemann gratuliert dem Sieger Jerzy Grodek

 

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Autor des Textes: Nils Thomsen / TKB

Bilder: Dirk, Jörg, Uli, Terah, Nils


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