Das Tabakskollegium Berlin

Treffen am 21. März 2011

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Besuch in Dänemark bei Kurt Balleby am 21. März 2011

Es gibt immer irgendeinen Gedankengang vorweg, der einen bewegt und dann zu irgendeiner Aktivität führt. In diesem speziellen Fall waren es mehrere, manchmal hat man ja sogar als Mann sozusagen multitaskisch mehrere Beweggründe und Gedankengänge gleichzeitig :-).

Nun, in diesem Fall ging es zunächst einmal um die dringende Notwendigkeit, aus Berlin heraus in meiner alten Mecklenburger Heimat ein wenig Landluft zu schnuppern. Das allein wäre schon Motiv genug gewesen, noch tiefer allerdings war der Wunsch, die Geburtsstadt meines Urgrossvaters zu besuchen, der nach den Erzählungen aus Kolding stammte und irgendwann über Flensburg nach Hamburg eingewandert sein soll... Dort lebte die Familie lange Zeit. Mein Vater wurde samt Familie 1944 in Hamburg ausgebombt und dann in eine Kleinstadt im Osten zeitweise umgesiedelt, studierte später in der alten Universitätsstadt Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) und landete schliesslich, verliebt und mit schwangeren Ehefrau 1956 ganz in der Nähe als Apotheker, wo ich dann irgendwann für das Ende der Schwangerschaft der Angetrauten mittels meiner Geburt sorgte :-))

Nun, ausserdem konnte ich auf einer speziellen Routenplanung basierend noch andere Gründe vorschieben, somit meine Familie mir viel Glück wünschte und mich mit den Worten: "Fahr' vorsichtig !" auf Autobahnen und Landstrassen verabschiedete.

Im Gepäck hatte ich Grüsse vom Berliner Tabakskollegium samt Klubtabak und eine durch einen Klubfreund tatsächlich gern gerauchte "Balleby" aus alten Zeiten sowie andere Kleinigkeiten.

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Mein erstes Etappenziel war Rostock, 34 Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt, wo ein guter Bekannter auf eine reparierte Pfeife und eine kleine Überraschung wartete. Also sass ich irgendwann auf einer kleinen sonnigen Strassencafe-Terasse und harrte der Dinge, die da kommen und jedenfalls kam dann der alte Käpt'n und meine ohnehin angenehme Stimmungslage verbesserte sich weiter...

Nun, Capt. Wolfgang war ebenfalls angenehm überrascht und nahm sich vor, nach einem sonntäglichen Konzertbesuch das alte und das neue Pfeifchen rauchend miteinander zu vergleichen.

Gut, dann ging's weiter nach Wismar, aber nicht auf der Autobahn, sondern auf der B 105, der alten Küstenstrasse. Schön langsam so mit 80....90 kann man ab und zu das Fenster herunterdrehen und die nicht durch Febreze versaute Luft einatmen

Dort stellte ich fest, dass in diesem Sommer "800 Jahre Wismaraner Hafen" gefeiert wird. Im Rahmen dessen gibt's auch Blues mit Promi, das kann man sich ja mal anhören...

In Wismars kleinen Gassen steht ein Haus, in welchem Kisten mit Kanteln lagern, von denen ich ein paar Klötze mitnahm gen Denmark, dort ist es kalt und es wächst nix, alles Importe :-))

Nun, laut Streckenplanung musste ich also wie meine Urgrossvater irgendwann die Grenze bei Flensburg (allerdings in umgekehrter Richtung) überqueren, das waren nur noch ein paar Kilometer, der Mond ging auf und Zeit hatte ich ohne Ende.... Übrigens hatte der Mond an diesem Tage seit zwanzig Jahren den kleinsten Abstand zur Erde, das führte zu höheren Flutpegeln. Nun, auch mein innerer Wasserstand stieg schneller als sonst, es drohte eine Sturmflut... Kurz und gut, es wurde Zeit für einen Zwischenstop, verbunden mit Neugier.

Also bog ich mal ab auf alte Landstrassen, denn irgendwo dort muss ja in Ermangelung heutiger Schnellwege der alte Herr einmal mit seinem Esels- oder Rentierkarren vorbeigekommen sein, oder ? Ausserdem sind die Ortsnamen Gesang in meinen Nord-Ohren, dazu noch lustig und im Falle von Glücksburg ja ein reines Heilsversprechen, also fuhr ich einfach geradeaus weiter, rein zufällig der Nase nach. Es stellte sich schnell heraus, dass die ländlichen Gegenden um Flensburg herum gut mit Mecklenburg zu vergleichen sind..

Einen Unterschied zu Mecklenburg allerdings gibt es, dieser Unterschied ist geschichtsentscheidend für die westdeutsche Nachkriegsgeschichte (spätestens nach 1968). Ort des Geschehens ist die Gemeinde OXBÜLL. Wie kam es zu dem Namen ? Es handelt sich um die Kombination aus OCHSE und BULLE und hat folgende Geschichte:

Vor langer Zeit wurde durch den ansässigen Tierarzt die Kastration eines Bullen begonnen, um das Tier zum friedlichen Ochsen zu machen, der im Grunde nur frisst, scheisst und die Kühe bestimmen lässt. Der Tierarzt, Herr Dr. Schwarzer, setzte also sein Messer an und schnitt den ersten Hoden ab. Das gepeinigte Tier allerdings entfloh nach dem Verlust der halben Männlichkeit der Prozedur, liess nie wieder Ärzte an sich heran und lebte fortan mit einem Ei weiter. Sein Name als Zwitterwesen lautete fortan "Oxbüll" und dies wiederum wurde später auf die ganze Ortschaft übertragen. Es muss gesagt werden, dass ein Teil der Kühe später den Vorfall bedauerte und dem Zwitterwesen Oxbüll mit Mitleid begegnete. Einige dieser Kühe entwickelten dann im Bewusstsein fehlender Bullen (die wegen ihrer geringen Zahl ständig überlastet, aggressiv oder depressiv waren und sich mangels Zeit nicht um die Kälber kümmerten) homoerotische Neigungen und begegneten den Ochsen freundlich. Leider begannen einige von ihnen später, die Bullen zu hassen. Richtig glücklich wurden diese Kühe ausserdem oftmals auch nicht.. Der Oxbüll hingegen, dieses Zwitterwesen, fand gelegentlich seinesgleichen und vergnügte sich auf seine Art. Da er ausserdem Mitleid erregte bei den muhenden Damen der Wiesen rund um Oxbüll, fanden sich bald krankenschwesterähnlich handelnde Schwarzweissgescheckte, mit denen er im Laufe der weiteren Geschichte ganz gut klar kam. Und so entstand eben dieser Name, der Symbolcharakter bekam für spätere Generationen: "Generation OXBÜLL" eben... Ein Haufen Ochsen, einige Oxbülls und wenige überlastete Bullen bestimmten fortan die Geschicke der Wiesen um den Ort, denn Dr. Schwarzer rutschte leider noch des Öfteren das Messer ab...

Lange Zeit später zogen dann einige wütende Bürgerkinder von Hamburg auf's Land. Sie stritten über die Zukunft, individuelle Selbstverwirklichung und vor allem, wie man alternativ und in Negation ALLER Traditionen und überkommener Wertvorstellungen irgendetwas Multikulturelles schaffen könnte, in denen zum Beispiel auch der Unterschied der Geschlechter aufgehoben würde und ein buntes Treiben Vorrang hätte. Und wo zogen sie hin ? Ausgerechnet nach OXBÜLL, wo die Legende noch präsent war.

Von aussen gesehen war das Leben der Rindviecher rund um Oxbüll friedlich. In langen rotweingeschwängerten Nächten entwickelten sich nun in den Köpfen der enttäuschten Hamburger Bürgerkinder Analogien und in guter Tradition des von der Basis weit entfernten Überbaus entwickelte sich das Bild einer NEUEN GESELLSCHAFT. Nachdem wurde es ihnen jedoch zu eng in Oxbüll, ausserdem hätten sie da tatsächlich für ihr Essen selbst arbeiten müssen und sie zogen hinaus in die grossstädtischen Welten und missionierten, missionierten, missionierten und abermissionierten unter Deckung ihrer Lebenshaltungskosten aus staatlichen Sozialtöpfen, die im Übrigen zum Teil durch die völlig übertölpelten noch verbliebenen Bullen und vor allem jedoch durch jede Menge Ochsen gefüllt wurden... Die alteingesessenen und verbliebenen Oxbüller sind ganz in Ordnung und der Tierarzt übrigens vor einigen Jahren verstorben, allerdings nicht ohne Nachkommen, die das Messer wetzen...

Ab 1968 ungefähr gab es dann bereits eine breite Massenbasis und der Umsturz vollzog sich. Das Ergebnis ist ganz ähnlich wie auf der Wiese rund um Oxbüll: Ein Haufen Ochsen, einige völlig desorientierte Oxbülls und wenige Bullen, die total verärgert und overstresst Dr. Schwarzer zu entwischen suchen. Was sie so verärgert, ist kastrations- und demokratiegeschuldet:

Die Ochsen haben die Mehrheit und werden durch die Sowohl-Als-Auch-Oxbülls angeführt....

Die furchtbare Wahrheit ist nun, dass seit 89 diese Oxbülls oder auch "Die UNDEFINIERBAREN" im ehemals fruchtbaren Osten ihr Unwesen treiben... Die zwitterhafte Standpunktlosigkeit ist zur politischen Notwendigkeit erhoben worden...

Den Weibern geht's trotzdem nicht besser heute und so treffen sie halt ihre Entscheidungen, was unter anderem zu einschlägigen Firmengründungen ganz nah von Oxbüll in Flensburg führte... (Von weiteren Veränderungen der Neigungen ganz zu schweigen).

Nun, so hat sich denn mein Verständnis der alten Bundesländer ganz entscheidend erweitert auf dieser Tour, vor allem habe ich eine Erkenntnis gewonnen:

Haltet die Bullen im Zaum, aber lasst die Ochsen nicht bestimmen, sonst werden sich auch noch die letzten Kühe abwenden ! Die Oxbülls können zunächst halt nix dafür, fordern jedoch erfolgreich extensiven Minderheitenschutz ein und mutieren zu TÄTERN..

Nun, dann verliess ich Oxbüll und kam in ein anderes nettes kleines Gemeinwesen...

Es war 22.00 Uhr und die Bürgersteige hochgeklappt, der Bäcker machte noch Werbung für die bereits ausverkauften Sonntagsbrötchen, ansonsten dauerte es etwa 30 Minuten, bis der erste Anwohner zufällig auftauchte und auf die Frage nach gasthäuslicher Speise- und Trinkgelegenheit sowie Unterbringung amüsiert die Schultern zuckte. Allerdings verwies er mich auf einen kleinen Gasthof an der Strasse ins Husby'er Unterholz, in dem Renate in ihrer Küche, am Tresen und an ihren Billardtischen werkelt.

Und: Recht hatte er, es war offen, glücklicherweise.

Nach ein paar Stüllchen und einem flenzenden "Alkoholfreien" nahm ich für Kurt und mich noch zwei Fläschchen mit, mit und ohne Alkohol, dann noch ein Pfeifchen geraucht und weiter ab gen Flensburg auf der Suche nach einer Bleibe, da sich alle früheren ländlichen Planungen zerschlagen hatten :-))

Bei Ab- und Ausfahrt war es dann erheblich dunkler und letztendlich machte ich ich gleich auf den Weg nach Kolding

Erstaunlicherweise war der Mond auch dort ganz ähnlich wie in Deutschland (nur etwas unschärfer und dunkler und nicht ganz so gross... nun, Dänemark ist ja auch VIEL KLEINER :-))) ), alles war gut und ich verbrachte eine gemütlich-kuschlige Nacht in Kolding-City und war dann montagsmorgens gut befrühstückt und bester Laune, entspannt und dank Navi auch ohne Probleme pünktlich bei Kurt Balleby.

Kurt empfing mich freundlich an der Haustüre, sein mittelgrosser, schwarzer Hund schloss schnell Freundschaft mit mir und so konnten wir alle drei dann unbeschwert die Treppen in die kleine, aber feine Werkstatt von Kurt hinuntersteigen. Zuerst musste ich allerdings meine DART-Fähigkeiten unter Beweis stellen, Kurt gewann und übrigens ist der letzte Satz der blanke Unfug :-).

Wie war mein erster Eindruck ? Kurt ist typisch nordisch freundlich-distanziert, man benötigt eine Weile, um das Mienenspiel wenigstens ein wenig zu interpretieren. Das gefällt. Andererseits machte er mir gleich zu Beginn klar, dass ich jede Frage stellen kann und dass es in Dänemark eben keine Geheimnistuerei gibt, was sich übrigens über den Tag hinweg auch bewahrheitete.

Nun muss man allerdings eines ganz deutlich sagen: Der Mann ist schlicht und einfach ein dermassen traditionsbewusster, handwerklich geübter Künstler, so dass im Grunde diese "Top Secrets" überhaupt nicht vorhanden sind, das "Geheimnisvolle" liegt einzig in seinen Augen (Blick für schöne, harmonische Linien, Maserung und Farbspiel) und seinen Händen begründet, die seine Vorstellung von der zu erschaffenden Pfeife eben in eine adäquate Gestalt und in das gewünschte Finish bringen.

Da braucht er keinen Schnickschnack, der Kurt. Übrigens erinnerte er mich in diesem Teil der Auffassungen trotz aller Unterschiede an Rainer Barbi : Gutes Holz, schöne Form und Gesamtlinie, Kontrast und Farbe, feine Applikationsmaterialien, Politur, Mundstück schwarzes Ebonit... das war's, fertig, aus, Ende.

Nun gut, zu den geübten Händen und dem guten Auge gehört ab und zu auch mal eine Schiebelehre, der Genauigkeit und Passung geschuldet.

Kurt arbeitetet technologisch etwas anders als Rainer, er entwickelt zunächst mehrere Kopfausformungen und stellt dann die Mundstückrohlinge in Serie her. Viele der Pfeifen, die ich sah, haben sehr fein ausgeformte Steckerkonstruktionen, die in ebenfalls sehr fein geschliffenen Applikationshölzern oder Horn oder anderen natürlichen Ziermaterialien stecken. Die Zapfen gleiten oft in Applikations-Hölzern, die wegen ihrer Öl-, Wachs- und Harzanteile sehr gute und dauerhafte Zapfenschmierung gewährleisten, ein kluger und natürlich handwerklich ausgezeichnet verwirklichter Gedanke.

Mundstücke während der Bearbeitung, die in Kleinserie vonstatten geht. Zapfen werden nicht angedreht, sondern es werden Teflonzapfen genutzt, es ist besser wegen der Temperaturbeständigkeit und der Gleiteigenschaften. Kurt baut mittlerweile fast nur filterlose Pfeifen.

Ein Blick in die Wekstatt zeigt grundsolide, schwere und gutgepflegte Maschinen sowie natürlich einige selbstentwickelte Ergänzungen. Der Maschinenpark ist absolut zweckmässig und klein, es ist alles in hoher Qualität vorhanden, was man braucht. Was man nicht braucht, ist nicht da, fertig.

Über dies nun folgende Bild freue ich mich in der Nachschau wirklich sehr. Kurt hatte ein kleines Werkzeug verloren und wir waren auf irgendwelchen Baumärkten von Kolding, um Ersatz zu beschaffen, den es aber in der erforderlichen Genauigkeit nicht gab. Durch einen kleinen Trick konnte ich es in einen gebrauchsfähigen Zustand versetzen (alte Ost-Tradition: " Wir hatten doch nix!" :-))) ) und Kurt freute sich wirklich sehr darüber. Später wurde auch der nachfolgende Arbeitsschritt rein technologisch durch eine Kleinigkeit ein ganz klein wenig verbessert, so dass es ein bisschen bequemer wird für Kurt, man ist ja nicht mehr der Jüngste :-))

Nun, danach hat er mir auf die Schulter geklopft und nachfolgend haben wir eigentlich nur noch in relativer Albernheit miteinander gesprochen, es war wirklich eine sehr humorvolle und "gemütliche" Atmosphäre ohne irgendwelches Eis, sehr entspannt und voller Lachfältchen an den Augen...

Allerdings sind wir, wenn man das dazugelernte Wissen und auch einige prinzipielle Fragestellungen beurteilt, lange nicht quitt. Es ist klar, dass ich in Deinem Haus der Nehmende war, Kurt, so ist es und fertig. Danke. Allerdings - jetzt wurde das Werkzeug vervollkommnet und ist bereits auf der Reise nach Kolding.

Es war vor allem der Gesamteindruck, der mich bewegte. Eigentlich ist es ganz einfach, was er macht, EIGENTLICH .... Er macht nur eben diese ganzen einfachen Sachen aus jahrelanger Erfahrung effizient, durchdacht und in sehr hoher Einzelqualität. Einige Details werden rein von Hand und sehr langwierig vollzogen, so ist er eben, der Kurt aus Kolding. Ein guter Mann mit Charakter. Dazu gehörte auch, dass er mir so nebenbei sehr respektvoll von Tom Eltang und anderen grossen Dänen erzählte, feiner Zug...

Hier einige vorgeschruppte Köpfe. Man erkennt eine ganz klare Technologie, auch in der Herstellung von Linien und Symmetrien. Schon hier gut sichtbar: Mittelgrosse Pfeifen mit filigranen Elementen.

Übrigens lagen wir beide während des Tages einmal absolut vor Lachen am Boden, es ging um die RAUCHKANÄLE und deren Durchmesser. Ich weiss jetzt, dass Kurt durch eine absolute Eingebung ganz exakte 4,1-mm-Rauchkanäle macht (ausser bei einigen speziellen Pfeifen, da sind es wie überall 4 mm). Tja, ein Desaster, so gibt es also 4,0 mm und 4,1 mm Rauchkanäle aus der Hand von Kurt und es wird für die Welt immer ein Geheimnis bleiben, warum... Ich bin stolz, dahinter gekommen zu sein und werde meine Rauchkanäle ab sofort auf 4,05 mm korrigieren. Insofern ist meine damalige hochwissenschaftliche und historische Expertise nicht GANZ richtig. Das Wort AIRSTREAM allerdings fand während des gesamten Tages übereinstimmend keine Erwähnung...

Nun, jedenfalls ist eins ganz klar : Kurt bohrt 4 mm Rauchkanäle und bearbeitet die dann im Sinne von innerer Glattheit und Qualität nach, was den Durchmesser geringfügig und oval vergrössert. Das Ausgangsmass sind die fast überall anzutreffenden 4 mm. Tja, was soll's... :-)

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Nun, es gab noch die obligatorischen Gemeinschaftsfotos, da gerade ein guter Freund zu Besuch gekommen war und somit ein Fotograf zur Verfügung stand.

Das kleine selbstgerauchte Hörnchen verblieb, verbunden mit einem grossen "Dankeschön", bei Kurt.

Kurt verschwand sodann in seiner Werkstatt und kehrte mit 2 wunderschönen XXLAAA-Blöcken, handgetrocknet, zurück, die er mir augenzwinkernd mit auf den Weg nach Berlin gab.

Lieber Kurt, dafür und überhaupt für den ganzen Tag und Deinen Humor, nicht zu vergessen das Mittagsbrot und die Kolding-Sightseeing-Touren, meinen herzlichen Dank !

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So, dann ging es straight über Autobahnen zurück, nach insgesamt 1256 Kilometern Hin- und Rückfahrt durch Elbtunnel Hamburg, am Hamburger Hafen vorbei und durch den Stadttunnel Berlin war ich dann wohlbehütet wieder in der Heimat. Kurt wird eine Streckenbeschreibung bekommen, denn er will uns irgendwann in Berlin besuchen.

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Nachsatz: Kurt ging an diesem Abend mit Freunden Kartenspielen, hat eine nette Familie und bewohnt ein gemütliches Häuschen mit Hund und Katze... Gern raucht er in freundlichem Kreise selbst seinen Periqueflake, insofern gibt es für ihn noch ein Leben jenseits von Werkstatt und wissenschaftlichen Erwägungen über den optimalen Durchmesser von Rauchkanälen.

Und hier, lieber Kurt, sind wir uns tatsächlich ABSOLUT EINIG.

In diesem Sinne und nochmals mit einem herzlichen Dank an Dich und Deine Familie

mit freundlichen Grüssen

Nils Thomsen

 

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