Das Tabakskollegium Berlin

Treffen am 25. Mai 2013

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"Ostdeutsche Meisterschaften im Pfeife-Langsamrauchen

am 25. Mai 2013 in Sommerstorf beim Hufschmied "

Liebe Leser !

Vorausgeschickt sei, dass sich alle Teilnehmer auf ein Treffen liebenswürdiger, humorvoller und freundlicher Menschen freuten, die sich dort in Sommerstorf nun einmal unter dem Dach des Pfeiferauchens versammelten, um sich zu unterhalten.

Es spielte letztendlich keine Rolle, wer dort mit welcher Zeit gewann oder verlor, wer welchen Preis spendete oder mit nach Hause nahm... Nein, es ist diese unterhaltsame Umgebung, in der dann mit Spass und Freude am Pfeiferauchen und freundlicher Kommunikation ein jährliches Wiedersehen feiert und dabei eben noch einen "Sieger" und einen "Gewinner des Trostpreises" kürt.

Allerdings ist der Wettkampf im Sinne des Langsamrauchens mit all' seinen speziellen Regeln und der speziellen Atmosphäre ein gern genutzter Anlass, sich zu besuchen und dann gegenseitig die Hände zu schütteln... Wer will das bei den emporschiessenden Pipe-Networks ernsthaft für sich in anspruch nehmen können ?

Unter diesem Aspekt sehen wir das im Ostdeutschen Verband und nach der gestrigen kurzen und einvernehmlichen Diskussion wird es auch dabei bleiben....:

"Wir treffen uns gern persönlich und haben unseren Spass am (manchmal) dazugehörigen Wettbewerb"

.

Kommen wir nun zum Bericht des Tages

.

Kaum eingetroffen, spürten wir schon den Tatendrang der Sommerstorfer, Ronnie bereitet den medialen Teil vor und Klaus zählt die finanziellen Mittel, die für den Tag zur verfügung stehen...

Uuuups.... dann wurde gnadenlos abkassiert , 17,50 EURO Teilnahmegebühr incl. einer gelungenen Wettbewerbspfeife und eines sehr schönen Tages...

Einige der weitgereisten Gäste stärken sich selbstredend vor dem Wettkampf noch ein wenig..

... wobei die Wriezener als Lokalmatadoren des Ostdeutschen Verbandes sogar noch Zeit hatten, ihren Sieg zu prognostizieren... :-)) (So kam's dann natürlich auch, übrigens schlug Sohn Brenneke den Vater Brenneke UM LÄNGEN :-)) )

Nach dieser Stärkung der Wettkämpfer als auch der Unmsatzbilanz von Hufis Küche wurde eingeläutet:

Natürlich gibt's noch stehende Ovationen und ein Geschenk der Sommerstorfer für Dirk zum kurz vorher begangenen 65. Geburtstag...

Ronnie ist bereit UND:

Auf Signal wird losgestopft...

Es ist bereits angefeuert und man spürte die Wellen höchster Konzentration im Raum...

Der erhobene Zeigefinger gehört dem Regelkenner Klaus ...

... der auf den Wert der ausgelobten Einzelpreise und...

....Mannschaftspreise und....

....des Trostpreises verweist !!

El Presidente von Wriezen auf der Überholspur und stolz auf seinen Sohn

Dirk wieder abgelenkt, hatte kein Feuerzeug und brauchte dringend Streichhölzer...

Spätere Sieger: Nils und Nico

Reporter und Reportage des "Nordkurier"

Dirk, der spätere Drittplatzierte, erhebt sein Glas auf die Fairness im Wettbewerb..

OK, sagt Nils, fair soll's sein, aber der SIEG GEHÖRT UNS !! :-))

Das Foto entstand kurz nach der Siegerzeit

Hatte er also Recht behalten, der Sportfreund Nestler aus Wriezen ...

Hufi notiert alles und legt dann die Urkunden bereit ...

... die jetzt ausgegeben werden (Erik weiss bereits, dass wir Berliner WIEDER keine abkriegen :-)) )

1. Platz: Sportfreund Nestler, Nils vom Pipe Club Wriezen in einer Zeit von 1:16:28 Stunden

2. Platz: Sportfreund Brenneke, Nico vom Pipe Club Wriezen in einer Zeit von 0:59:23 Stunden

3. Platz: Sportfreund Plenter, Dirk vom Tabakskollegium Sommerstorf in einer Zeit von 0:56:59 Stunden

Auf den Plätzen: Präsidenten und...

ganz einfache Mitglieder :-))

1. Platz in der Mannschaft: Pipe Club Wriezen

2. Platz in der Mannschaft: Tabakskollegium Sommerstorf (1)

3. Platz in der Mannschaft: Tabakskollegium Sommerstorf (2)

4. Platz in der Mannschaft: Tabakskollegium Berlin

Gewinner des Trostpreises: Dirk von Kügelgen (65)

Alle akzeptierten die Ergebnisse und freuten sich mit den Wriezenern

Resüme:

Hufi und seine Klubkollegen hatten wieder einmal alles im Griff, alle waren zufrieden und baten mich, auch an dieser Stelle nocheinmal ein "Dankeschön" zu sagen...

Einige Dinge wurden noch beredet und beschlossen:

  • Grösstmögliche Teilnahme der Klubs zur DM in Arnsberg
  • Nächste ODM im Humpensaal in Wriezen 2014, möglichst mit den Thüringern und Wismaranern
  • Oktober 2013 Klubabend Sommerstorf zum Thema "Wasserpfeife" unter Leitung von Erik
  • Festigung und Stabilisierung der freudbetonten persönlichen Treffen der ostdeutschen Pfeifenfreunde und Integration des Langsamrauchens in DIESEN Kontext

Nun sind wir wieder alle am heimischen Herd und haben weitere positive Erinnerungen an einen schönen Tag..

fG Nils Thomsen, TKB und Präsident des Ostdeutschen Verbandes der Pfeifenraucher

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Medienberichte:

Quelle: Artikel im "Nordkurier"

Lodernde Leidenschaft für das sanfte Glühen

Von Carsten Schönebeck

Verkehrte Welt: Diesen Wettbewerb gewinnt der langsamste Teilnehmer. In Sommerstorf wurde am Sonnabend der Ostdeutsche Meister im Pfeifenrauchen gekürt.

Wolfgang Wysmyk aus Waren hatte sich schon Hoffnungen auf den ersten Platz gemacht. Vergebens. Nach 34 Minuten ging seine Glut aus. Nachzünden war nicht erlaubt.

Foto : C. Schönebeck

Sommerstorf.„Ich komme jetzt rum und will von jedem ein Wölkchen sehen“, sagt Michael Leyk und legt seine bauchige Pfeife aus der Hand. Der Wirt im Gasthaus „Zum Hufschmied“ in Sommerstorf hat gut reden. Für die 15 anderen Herren im Raum wird der Genuss zum Wettbewerb. Es geht um den Titel des Ostdeutschen Meisters im Pfeifenrauchen. Leyk ist der Schiedsrichter.
Eine halbe Stunde vorher liegt noch alles in Reih und Glied auf den Kampfplätzen. In Plastik verpackt: Pfeife, Stopfer, drei Gramm Tabak und zwei Streichhölzer. „Alles streng nach Vorschrift“, erklärt Nils Thomsen, Vorsitzender des Ostdeutschen Pfeifenraucherverbandes. Mehr als 70 Regeln sollen für faire Bedingungen sorgen. Die wichtigste: Wer seine Pfeife am längsten glühen lässt, hat gewonnen. Ganz ernst will auch er den Wettbewerb nicht nehmen. „Für uns ist das einfach ein Anlass, um zusammen zu qualmen und zu quatschen“, sagt er.
Im „Hufschmied“ treffen sich die Pfeifenraucher der Region regelmäßig. Die Holzvertäfelung des Gastraumes zieren Pfeifen, Tabaksbeutel und Zubehör. Auf einem der Tische liegen 48 Pfeifen – fein säuberlich auf schwarzem Tuch aufgereiht. Große, schmale, weiße, klobige und filigrane Exemplare. Für jeden Geschmack etwas dabei.
Die Clubs aus Sommerstorf, Berlin und Wriezen (Brandenburg) haben am Samstag Teilnehmer entsandt. Bestimmt werden Einzel- und Mannschaftssieger. Die Favoriten stehen längst fest. „Die Wriezener gewinnen fast jedes Mal“, sagt Thomsen. Es gäbe schon Gerüchte, dass sie ein Trainingscamp im Hochgebirge hätten, erklärt er schmunzelnd.
Fünf Minuten haben die Teilnehmer, um ihre Pfeife zu stopfen. Eine Minute zum Anzünden. Verkniffene Gesichter, energisches Saugen. Entspannung, als die ersten Tabakwolken den Gastraum füllen und zur niedrigen Decke aufsteigen. Binnen Minuten ist das Wettkampffeld in Rauch gehüllt.
Michael Leyk hat ein wachsames Auge auf die Teilnehmer und die Uhr. Nach einer halben Stunde bricht das Feld auseinander. Immer öfter ist das Klopfen der Pfeifen auf der Tischplatte zu vernehmen. Das vorgeschriebene Zeichen dafür, dass die Glut erloschen ist. Das erhoffte Favoritensterben bleibt aus. Drei Teilnehmer aus Wriezen unter den letzten Vier. Die Mannschaftswertung ist ihnen sicher. Dirk Plenter rettet die Ehre der Gastgeber. Mit knapp 57 Minuten belegt er den dritten Platz. Nils Nestler holt sich den Sieg. Eine Stunde und 16 Minuten pafft er an den drei Gramm Tabak. Nicht rekordverdächtig, aber was soll‘s? Dafür ist der Wettbewerb am späten Nachmittag zu Ende. Da bleibt genug Zeit für Kaffee oder ein Glas Rotwein. Und für ein zweites Pfeifchen beim Fachgespräch unter Tabakfreunden.

Kontakt zum Autor
c.schoenebeck@nordkurier.de

 

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